Seraph of the Last Judgement Seraph of the Last Judgement
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Age: Alter: Ich wurde um 900 n. Chr. geschaffen, als Gott anfing zu merken, dass seine Schöpfung ihren freien Willen zu sehr missbrauchte.
Location: Wohnort: Ich lebe alleine in einer Festung in den Bergen, gut versteckt von Wolken.
Parents: Eltern: Ich habe keine Eltern, da Gott mich geschaffen hat, so gesehen ist er also mein alleiniger Schöpfer und Vater.
Siblings: Geschwister: Es gibt keine nahen Verwandten von mir, meine Geschwister sind alle Engel, die Gott geschaffen hat.
Relationships: Familienverhältnisse: Meine Familie sind meine Erzieher, wir verhielten uns eher neutral gegenüber. Nach dem Abschluss meiner Ausbildung habe ich sie nicht wieder gesehen.
Character: Charakter: Mit den Jahren meiner unschönen Arbeit kam Verzweiflung auf, die ich bis heute nicht ganz besiegen konnte. Manchmal glaube ich, es gibt nur noch den Tod. Abwechslung von meinem Schaffen als Todesbote wäre schön, doch ich darf nicht oft Kontakt zu anderen Engeln haben, da ich in meinem Tun so konsequent bleiben muss, wie es mir anerzogen wurde. Ich bin nicht sonderlich umgänglich, doch manchmal brauche ich eine Konversation mit anderen Engeln, die mir sagen können, dass es noch Schönes da draußen gibt.
Duties: Aufgaben: Meine Hauptaufgabe besteht darin, zu den Menschen zu reisen und ihnen ihren Untergang mitzuteilen, den Gott über sie heraufbeschwört, weil sie allzuoft gegen die Zehn Gebote verstoßen haben. Ich suche in den jeweiligen Dörfern Gerechte, die auf meine Warnung hören und rechtzeitig davon laufen können.Desweiteren bin ich dazu in der Lage, hoffnungsvolle Einwohner zu betören und sie zu ihrem Glauben zurückzuführen. Ich beobachte die Menschen und muss feststellen, in welchen Teilen der Welt es gefährlich werden könnte, und steige hinab, um die zu bekehren.
Past: Vergangenheit: Meine Ausbildung zum Engel des Jüngsten Gericht war hart. Ich musste lernen abschätzen zu können, welche Verstoße gegen gewisse Regeln, die mal mehr mal weniger wichtig sind, verdrisslicher sind oder nicht. Bis heute habe ich unzähligen Menschen die Todesnachricht gebracht und musste manchmal selbst zur Hand gehen. Ich zweifle an Gottes Entscheidung, den Menschen einen freien Willen zu geben und versuche ihn zu besinnen, dass er ihnen diesen wieder wegnehmen solte. Das scheint ihm dann allerdings nicht mehr so viel Spaß zu machen.
About your element: Element: Gott entscheidet über Leben und Tod. Er schenkt Leben und nimmt es wieder. Erst Adam und Eva, dann eine ganze Menschheit. Vor der Sindflut mit ihrer Zerstörung der gesamten Menschheit außer Noah und seiner Familie, und nachher erneut eine Bevölkerung durch diese dann. Geändert hat sich nichts, also ist davon auszugehen, dass das Jüngste Gericht kommen wird, die totale Vernichtung alles Lebens auf der Erde. Nach meinen Einschätzungen kann das nicht mehr weit hin sein.

  Risings and spells

Eines Tages wurde ich von Gott zu den Menschen geschickt, um ihnen mittzuteilen, dass ein riesieger Sturm ihr Dorf vernichten wird, wenn sie nicht mit dem Sündigen aufhören, was sie natürlich nicht taten, da sie andere Götter anbeteten. Ich fand im Gespräch sechs Gerechte unter ihnen, die ich dadurch retten konnet.

Als ich auf der Erde herumspazierte und mir die Menschen ansah, kam ich in ein kleines Dorf, in dem ich festellen musste, dass die Menschen im Begriff waren zu sündigen. Ich zeigte mich ihnen und hielt auf dem Markplatz eine große Rede, die so erfolgreich war, dass diese Menschen lernten, an den Allmächtigen zu glauben. Gott lobte mich das erste Mal.

Hoch empor bin ich gestiegen,
nichts ist auf der Strecke geblieben.
Befreite viele Menschen von Sünden,
dass sie wieder in Gottes Obhut stünden.
Viele habe ich errettet damals,
werde weitermachen abermals.
Doch nun mit mehr Macht denn je
komme näher heran und seh,
was ich von nun an werde vollbringen,
neben Gottes Thron kann ich nun singen.


  As I became an angel...  As I became an angel...
Eines morgens erwachte ich, ich weiß nicht, was los war, ich wusste nicht einmal, wer oder was ich bin. Ich erhob mich von einem Stein, auf dem ich lag, und sah an mir herunter. Ich trug ein weißes Kleid und hatte Flügel, allerdings konnte ich das damals nicht so genau einordnen, denn ich war gerade erst geschaffen worden. Verwirrt ging ich ein Stück in die Richtung, wo ich einen großen Felsen sehen konnte, als mir da andere Wesen meiner Art entgegenkamen und mich sogleich umtanzten. Fröhlich nahmen sie mich in Empfang, und eine rief ganz aufgeregt, ich sei endlich aufgewacht. Sie zogen mich durch eine kleine Höhle direkt in ein Dorf rein, wo viele Engel lebten. Schnell erzählte man mir, dass Gott mich geschaffen hat, um ihm zu dienen. Ich verstand alles, die Sprache, und auch dass, was sie meinten.
Es vergingen nur einige Tage, bis ich zu einem Gebäude, das einem Kloster glich, geführt wurde, hier sollte ich auf meinen zukünftigen Lehrer treffen. Er war sehr alt und weise, sah ein wenig verwahllost aus, war aber sehr lieb. Er lehrte mich die Angelologie und zeigte mir die Schulen. Doch ich durfte nie in eine dieser Schulen gehen. Ich durfte auch nicht mit anderen Engel zusammen sein. Jeden Tag musste ich lernen, ich kannte gar nichts anderes mehr.
So vergingen viele Jahrzehnte und mein Wissen wuchs. Einestages war es Zeit für die Praxis. Mein Lehrer zeigte mir die Menschen, wie sie leben, wie sie Gutes und Böses verrichteten. Das war wichtig, denn ich sollte später die Aufträge des Herren annehmen und sie ausführen. Und so vergingen noch einige weitere Jahrzehnte.
Heute bin ich abgerichtet und stehe auf meinen eigenen Beinen. Endlich darf ich mich auch mit anderen Engeln austauschen, doch leider bin ich nicht sehr beliebt unter ihnen...Das ist mein Schicksal, so lautet meine Bestimmung.
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  My companionn Dorn  My companionn Dorn
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Es war an einem öden Arbeitstag, als ich wieder einmal unter den Menschen war, um ihnen die Sünden auszutreiben. Das kleine Dorf an den Bergen war ruhig, seine Bewohner relativ gesittet. Ich wusste nicht, was ich hier großartig machen sollte, aber die Anordnung kam von ganz oben, also saß ich meine Zeit ab. Ab und zu hörte ich laute Rufe, seltener ein Streitgespräch, nichts jedenfalls, das Gott einen Grund geben konnte, das Dorf auszuschalten.
Nach einer Weile des Wartens reckte ich mich und ging vorsichtig zum kleinen Bach rüber, weil ich Stimmen vernahm. Dort standen ein Cherub und einer dieser Begleiterinnen, die den Engeln ab und an zur Unterstützung an die Hand gegeben werden. Der Engel sah mich an: „Ah, Fürst des Jüngsten Gerichts, ich habe dich erwartet. Es ist nicht zu verkennen, dass du deine Arbeit gut gemacht hast, das Dorf ist friedlicher denn je. Darf ich dir Dorn vorstellen? Gott hat sie geschaffen, damit sie dein stetiger Begleiter wird.“ Ich war sprachlos, sollte ich nun also auch eine Begleiterin bekommen? Dorn trat einen Schritt vor und verbeugte sich. „Nein, nicht doch!“ entfuhr es mir. Ich reichte ihr die Hand. „Hallo, ich bin Daisy Dark.“ stellte ich mich vor, als der Cherub sich noch einmal einmischte: „Weise sie in ihre Aufgaben ein, Fürst des Jüngsten Gerichts. Ich werde dich beobachten. Machst du deine Arbeit wieder gut, wird Dorn dir auf deinen Wegen folgen.“ Es drehte sich um und flog davon.
In der nächsten Zeit zeigte ich Dorn, wie sie Kinder bekehren und die Menschen eines besseren belehren konnte, sie musste aber auch mit ansehen, wie Gott manchen Dörfern eine Abreibung verpasste und mir helfen, die Guten zu retten. Sie lernte schnell, und als die Probezeit abgelaufen war, erschien der Cherub erneut: „Wie ich sehe, habt ihr euch gut aneinander gewöhnt und seid ein starken Team geworden. Bitte begleitet mich auf meinem Weg.“ Wir folgten ihm und er brachte uns in die Engelschule, wo ich meinen hohen Titel „Gewalt“ bekam.

  Fear of death  Fear of death
Vor einigen Monaten schickte mich Gott zusammen mit meiner Begleiterin in ein Dorf, um die wenigen gottestreuen Bürgen, die es noch hatte, vor dem kommenden Untergang zu warnen und sie fortzuschicken. Es war früh morgens an einem Sonntag und viele Bürger schliefen noch nach ihrem gestrigen Exzess, und so war es ein Einfaches genau die fortzubringen, die in der Kirche saßen. Doch plötzlich wurde es dunkel und ein lautes Donnergrollen ertönte. In windeseile hatten sich die Wolken zusammengezogen und der Regen prasselte aus dem Himmel. Panik ergriff die Besucher der Kirche, die das Wasser an ihren Beinen hochsteigen sahen. Sofort versuchten Dorn und ich zu beruhigen und sie nach draußen zu geleiten, um sie aus dem Dorf zu führen. Es war noch viel zu früh für die Sturmflut gewesen, irgendetwas musste im Himmel schief gelaufen sein. Das Wasser stieg und stieg, ich eilte zu einem Kind, das bereits fast ertrunken wäre in den Tiefen.
Bald waren alle aus der Kirche, die noch auf den Beinen waren. Sie liefen, schwammen fast, in Richtung des rettenden Ufers, als Dorn ein kleines Kind in den Tiefen strampeln sah. Ich breitete die Flügel aus und zog es bald aus dem Wasser, als sich eine riesige Welle vor uns auftat. Ich brachte das Kind zur schreienden Mutter und versuchte sie so schnell es ging fortzutreiben. Doch dann bemerkte ich, dass Dorn verschwunden war. Die Menschen liefen davon und ich blieb zurück, um nach ihr zu suchen. In der Nähe der Kirche hörte ich sie, der Turm war über sie zusammengebrochen. Panik ergriff mich und ich versuchte sie zu befreien, während die Welle immer höher wurde. Als sie gerade auf uns zuschellte, konnte ich Dorn am Arm packen und wir flogen davon.
Als wir knapp unserem Ende entgangen sind, fragte ich im Himmel, was vorgefallen sei, doch niemand glaubte mir eine Antwort schuldig zu sein.
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  Heavenly pets  Heavenly pets
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Ich war gerade wieder auf der Erde, um Gottes Willen zu verkünden. Es war ein kleines Dorf voller Sünde, nahe am Wald. Ich erschien den Menschen auf dem Markplatz und machte mich bald von dannen, doch in den Himmel wollte ich noch nicht zurück. Ich war schneller fertig als bisher, als gönnte ich mir eine Auszeit und spazierte in den Wald. Wie ruhig es dort war, nicht so schön, wie der paradiesische Garten, aber auch bunt. Auf dem Weg wollte ich nicht lang, da war die Gefahr zu groß, dass mir jemand begegnen könnte, also bog ich in das Dickicht ein, als ich plötzlich eine Stimme vernahm. „Junger Engel, so schnell und schmerzlos verkündest du den Tod der Menschen?“ – „Wer ist da?“ Eines der himmlischen Haustiere kam zum Vorschein, ein Eyrie, er sprach weiter: „Du musst noch viel lernen.“ Viel lernen? Ja, ich war gerade erst geschaffen worden und wurde noch unterrichtet. In meiner Ausbildung zum Engel des Jüngsten Gerichts schickte man mich schon jetzt probeweise zur Erde. Mir gefiel das, es war ein schöner Flieger. „Und hast du einen Rat für mich?“ fragte ich ihn. „Komm mit!“ sagte er und schwang sich in die Lüfte. Wir flogen über Dörfer und er versuchte mir etwas über die Menschen beizubringen, was ich im Himmel nicht lente, auch sir haben Gefühle. Eyrie kannte sich hier unten aus, er beobachtete die Menschen viel.

Ich wurde bald Engel und Eoh war noch immer nicht von meiner Seite gewichen, ich lud ihn herzlich zu mir nach Hause ein, wenn ich schon keine Kontakte zu anderen Engeln pflege, habe ich wenigstens eine nette Gesellschaft in Eyrie gefunden. Als wir eines Tages auf meiner Wolke relaxten, kam ein Uni angeflogen und setzte sich dazu. „Hallo, ihr zwei, was treibt ihr so?“ Wir unterhielten uns lange und sind allesamt die dicksten Freunde geworden.

  Private statement  Private statement
Ich habe vor zwei Jahren noch nicht an Engel geglaubt und meine Meinung hat sich seither auch nicht geändert, allesfalls gefestigt. Engel sind nur eine Erfindung der Bibel, und wer nicht an den Quatsch aus der Bibel glaubt, braucht auch nicht behaupten er glaube an Engel, und sich sozusagen das Beste herauspicken.
Ich denke nicht, dass da Engel sind, denn ich habe nie welche gesehen. Das heißt nicht, dass es nicht sein könnte, dass es etwas gibt, dass ich noch nie gesehen hab, ich war schließlich auch noch nie in China, aber die Existens von Engel und diverse andere Fantasiewesen ist in meinen Augen schlichtweg unmöglich.

Stellt man sich einmal vor, es würde tatsächlich Engel geben, so muss man nach der Bibel gehen, die sie übernommen hat, und dort steht geschrieben, dass Gott sie ebenso wie den Menschen geschaffen hat. Die Menschen werden dabei klar bevorzugt, und damit stehen die Aufgaben der Engel fest. Sie leben, um zu dienen, dabei haben sie wohl einen großen Vorteil gegenüber den Menschen, denn anders als diese, die Gott von der ach so schrecklichen Welt aus dienen müssen, leben sie bereits im Himmel. Den ganzen Tag kümmern sie sich um Gottes Heilsplan, stehen ihn mit Rat und Tat zur Seite und müssen aufpassen, dass sie nicht in die Hölle verbannt werden, wenn sie mal aufmüpfig werden.
Gott von dort oben aus zu dienen ist Ehrensache, daher machen sie das sicher gerne. Für den unvorhersehbaren Fall einer Schlacht, die es mit dem Krieg der Engel dann tatsächlich gab, wurden schon frühzeitig Krieger ausgebildet, die zum Sterben in diesen Krieg geschickt wurden. Ich stelle fest, im Himmel ist es auch nicht besser als auf der Erde. Es klingt nach einem Anflug ewiger Langeweile, denn was weiß man schon über Engel, als dass sie Gott dienen, ihn preisen und selten auch mal in das Geschehen der Erde einwirken, so soll es zumindest früher gewesen sein, das heute nichts mehr passiert, ist ersichtlich, es sei denn, es sind gerade die Engel, welche die sich zu dieser Zeit anhäufenden Naturkatastrophen verursachen.
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