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 Cherub
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  Angel of love  Angel of love
Mann nennt mich den Engel der Liebe.
Ich soll den Menschen Liebe schenken
Doch wie, wenn sie keine Liebe sehn?
Wenn sie nur Hass und Krieg noch kennen
Menschen töten Menschen
Liebe wird im Keim erstickt.
So geht das doch nicht
Wie sollen Mensche ohne Liebe leben
Wenn auch die Engel ohne Liebe verzweifeln?
Herr, bitte sag mir
Wie soll das gehn?

  Heroic deed  Heroic deed
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Ich traute meinen Augen nicht als ich einen Engel durch diesen Wald spazieren sah, durch den Wald der schon seit Generationen unserer Familie gehörte. Das war damals als ich schwer krank war und eigentlich das Bett hüten sollte. Es war Sommer und ich hatte es nicht mehr im Bett ausgehalten. Als hab ich mich in den Wald geschlichen und dort habe ich ihn dann gesehen. Er stand an dem See ,zu dem ich wollte, und starrte ins Wasser. "Nun zeig dich endlich Belia, ich habe dich schon lange bemerkt" Sprach er plötzlich mit fester Stimme. Ich dachte er meinte mich, doch dann sah ich wie sich ein zweiter Engel materialisierte. Er sah anders aus, dunkler, gefährlicher. "Hier bin ich Michael." Sprach der andere Engel, offensichtlich Belia. "So Belia hier geht es also zu ende. Heute wird es sich entscheiden." Michael ging einmal um den See , der nicht besonders groß war und behielt Belia steht's im Auge. "Ja Michael heute wird es sich entscheiden." Ich konnte gar nicht so schnell kucken, wie sie ihre Schwerter gezückt hatten und auf einander losgingen. Sie kämpften mit solch einer Geschwindigkeit das ich kaum noch mitkam. Doch dann geschah es, Belia fügte Michael eine schwere Wunde am Rechten Bein zu. Dieser knickte mit beiden Beinen ein und kniete schwer atmend vor Belia. Ich wollte eingreifen, doch jemand hielt ich fest. "Nein Menschenkind, Michael wird es schon schaffen" flüsterte mir eine Stimme zu und ich wusste das ein weiterer Engel hinter mir stand. Ich wandte meinen Blick wieder den beiden kämpfenden zu. "So Michael, so geht es zu ende" Belia hob sein Schwert um Michael zu enthaupten. Als er die Klinge hinunter sausen lassen wollte, hielt er plötzlich inne. Sein Gesicht war vor erstaunen und Schmerz ganz verzerrt und Michaels Schwert steckte in seiner Brust. Michael erhob sich schwer atmend und sprach zu Belia bevor er starb: "Ja Belia so geht es zu ende". Michael humpelte zu mir und dem anderen Engel, der ihm nun zu Hilfe kam. "Danke Raphael." Als die beiden an mir vorbei gingen strich mir Raphael noch ein!
mal durch die Haare bevor sie verschwanden.
Ich lief sofort nach Hause wo mich ein Arzt untersuchte. Er stellte mit erstaunen fest das ich kerngesund war. Noch heute denke ich mit Freuden an diesen Tag zurück.

  Lucifer  Lucifer
Wieso?

Finsternis um mich herum
Wieso das alles?
Diese Frage quält mich schon so lang
Hast du mich geschaffen
Um mich zu verraten?
Um mich zu verspotten?
Ich wollte dir doch nur nahe sein
Doch du verstießt mich aus deinem Reich
Hetztest meinen eigenen Bruder auf mich
Nun stehe ich hier
Geschlagen, Geschunden und Getreten
Doch aufrecht und voll Würde
Stehe ich hier als Fürst der Finsternis
Alle fürchten mich
Meine Dämonen sind zu allem bereit
Doch wieso sollte ich den Himmel angreifen?
Dann wäre ich nicht besser als Gott


  Meeting with an angel  Meeting with an angel
Eine Alte Ruine. Man hört Glas splittern. Sara sah teilnahmslos auf die Blutlache die sich langsam auf dm boden bildete. Sie hatte ein Fenster mit der Faust zerschlagen und sich dabei geschnitten. Sie spürte es nicht wirklich. Sie spürte eigentlich gar nichts mehr. Ihre Eltern hatten sich scheiden lassen, ihre beste Freundin hinterging sie und ihren Klassenkameraden machte es spaß sie nieder zu machen. Immer, wenn etwas war verzog sie sich hierher in diese alte Ruine. Sie verschanzte sich hier und verfiel in Selbstmitleid. Wieso blieb sie eigentlich noch? Wieso beendete sie ihr leben nicht einfach? Es hatte doch eh keinen Sinn mehr. Es gab niemanden der sie liebte. Also wieso nicht einfach Schluss machen?
Sara hob eine Scherbe auf und setzte an um sich die Adern aufzuschneiden. Da spürte sie auf einmal etwas nasses, das über ihren Kopf lief. Sie schrie auf: "Ahhh das ist ja eiskalt!" Ein Junges Mädchen lächelte sie an. "War ja auch so gedacht." Sara musterte das Mädchen böse. "Was sollte das denn?" grummelte sie, sie an. "Naja ich dachte mir bevor du was dummes machst, kühl ich dich erst mal ab. Das klärt den Verstand" Das Mädchen zwinkerte ihr zu. "Wieso? Ich brauche keine Aufklärung!", fuhr Sara das Mädchen an, "Wer bist du überhaupt?" Das Mädchen lächelte sie immer noch freundlich an. "Ich bin Kirie und da du dich scheinbar umbringen wolltest, war es wirklich besser dich aufzuschrecken." Sara sah Kirie böse an. "Ja und? Das geht dich doch wohl nichts an, wenn ich mich umbringen will." Kirie lächelte wissend. "Mich vielleicht nicht, aber ihn." Damit gab Kirie Sara ein Foto auf dem einer ihrer Klassenkameraden abgebildet war und Sara erinnerte sich das er sie immer verteidigte und alles tat damit es ihr nicht zu schlecht ging. Sara blickte auf und wollte Kirie fragen was sie damit meinte. Doch es war niemand mehr zu sehen. Das einzige was Sara fand waren ein paar weiße Federn.

Kirie hatte recht behalten. Kurze Zeit später gestand der Junge das er in Sara verliebt sei und auch ihre Klassenverhältnisse besserten sich wieder. Ihre Eltern waren zwar geschieden doch durfte Sara jederzeit zu ihrem Vater gehen, wenn es ihr beliebte. So war doch alles wieder gut geworden und Sara danke Gott immer wieder dafür das sie sich nicht umbringen konnte.

  Parable of my element  Parable of my element
Es war ein schöner sonniger Tag und ich ging spazieren. Da traf ich 4 junge Engel die noch nicht lange auf die Engelschule gehen. Sie stritten sie welcher der Elementaren am besten und am stärksten sein. Ich wäre nicht ich gewesen, wenn ich mich nicht eingemischt hätte. "Hey Leute ich hab gehört worüber ihr redet und da dachte ich, das ich hier einiges klar stellen müsste." Sie sahen mich an als wäre ich ein Ausstellungsstück in einem Museum. "Was willst du uns schon erklären? Das geht dich gar nichts an" Ich musste kichern. "Ihr müsst wissen, so stark wie die Elementare hier im Himmel sind so stark sind auch ihre Elemente auf der Erde. Für welchen Elementaren bist du?" Ich sah den Jungen an der mich so angefahren hatte. "Natürlich Michael" "Gut. Stell dir vor Michael wäre der einzige Elementare der, zum Beispiel eine Schlacht überlebt. Was würde dann auf der Erde geschehen?" Ich sah auffordernd in die Runde. As einzige Mädchen in der Runde antwortete: "Das Feuer würde stärker als die anderen und würde alles verbrennen?" Fragte sie. Ich nickte" Ja das würde geschehen. Was wäre, Raphael der Windengel überleben würde?" "Es würden schlimme stürme und Orkane die Welt verwüsten" Ich nickte dem Mädchen wieder zu. Versteht ihr jetzt? Wenn ein Element stärker ist als die anderen gerät die Welt aus den Fugen und die Menschen würden schlimm Leiden. Also denkt daran. Keiner der Elementaren darf stärker sein als die anderen. Aber auch wenn sie sich streiten geschehen schlimme dinge auf der Erde. Also denkt daran streitet euch nie mit anderen Engeln sonst gerät euer Element, welches ihr vertreten, völlig außer Kontrolle und Menschen müssen unnötig leiden." Ich verabschiedete mich und wollte gerade gehen als mir der Junge, der mich vorher so angefahren hatte, nach rief: "Wie heißt du?" Ich drehte mich um und rief ihm zu " Ich bin Naomi, der Engel der Elemente" Ich zwinkerte ihm noch einmal zu und ging weiter meines Weges.

  Angels war  Angels war
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Der Sand der Zeit

Erzählen möchte ich euch
Von einer großen Schlacht
Sie ward geschlagen
Noch bevor die Zeit begann
Bevor weder Mensch, noch Tier
Noch die Erde selbst
In Sünde unterging
Die göttlichen Wesen
Aus Licht und Lieb allein
Sie kämpfen und göttlich Blut benetzt die Welt
Engel gegen Engel
So ist der lauf der Zeit
Was gut ist, wird böse werden
Und Dunkelheit regiert die Welt
Engel fallen, Engel sterben
Zwei Brüder mittendrin
Der eine gut und rein,
leuchtend strahlend wie ein Edelstein
Der andere zerfressen von Neid und Hass
Mit dem Ruf ,Wer ist wie Gott?'
Fallen die Sünder
Und nun beginnt der Sand der Zeit zu rinnen
Er fließt solang
Bis der Sünder Schuld beglichen
Bis dahin liebe Menschenkinder
Tragt sie fort in euren Herzen
Die Geschichte von Krieg der Engel

  Friendship with an angel  Friendship with an angel
Der Park

Es war zu der Zeit als ich noch ein junger Engel war und noch viel lernen musste, als ich Shine traf. Sie war damals schon eine Herrschaft und war sogar sehr gut. Ich beobachtete sie immer von weitem wie sie den Jüngeren Dinge erklärte die sie in der Schule nicht verstanden hatten. Ich hätte mich natürlich nie gewagt sie an zusprechen dazu war ich viel zu schüchtern. Ich wusste dass es nichts bringen würde und ich mich nur selbst damit strafen würde, aber es kam mir Respektlos vor. Was ich nicht wusste war, dass Shine mich ihrerseits auch beobachtete und wusste das ich sie beobachtete. Es war ein Schwüler Sommerabend als ich in einem Park in unserer Stadt spazieren ging. Es war schon dunkel und es waren nurnoch wenige Engel unterwegs und ich genoss die frische Luft, die ich so auf der Erde nie gerochen hatte. Hier war sie süß und doch herb zugleich. Man konnte es nicht beschreiben.
Ich war vollends beschäftigt die Bäume zu betrachten sodass ich die 3 Engel nicht bemerkte, die sich mir von hinten näherten. Sie waren in meiner Klasse und sehr eifersüchtig, weil ich besser in der Schule war als sie. Sie wollten mir eine ,Lektion erteilen'. Ich ahnte wie gesagt nichts und als der eine mich packte, hätte ich aufgeschrieen, wenn er mir nicht den Mund zu gehalten hätte. Die anderen beiden traten nun in mein Blickfeld und ich wusste, das ich allein keine Chance hatte. Auch wenn ich eine gute Kampfsportlerin gewesen wäre hätte ich nichts gegen sie ausrichten können. Ich wollte schreien und versuchte mich zu wehren doch konnte mich nicht rühren. Einer der beiden kam auf mich zu und sagte: "Jetzt werden wir dir mal zeigen was einem Mädchen passiert das sich bei den Lehrern einschleimt." Er zeriss mein Oberteil und mir wurde schlagartig bewusst was sie Vorhatten. Sie wollten mich Vergewaltigen. Ich wusste das ein Engel, wenn er nicht mehr rein war, aus dem Himmel verstoßen wurde. Sie wollten mich aus dem Himmel haben und gingen sogar das Risiko ein selbst rausgeschmissen zu werden. Doch als sie mir auch meine Hose zerreisen wollten traf den einen etwas am Kopf und erwurde bewusstlos. Die beiden anderen hatten einen Schock. Ich bekam die Gelegenheit und biss dem, der mich festhielt kräftig in die Hand um von ihm los zukommen. Ich brachte mich in sicherheit und als ich zurück sah, sah ich das es Shine war die mich gerettet hatte. Sie hatte die Jungs KO geschlagen und hatte schon die ,Engelpolizei' mit gebracht. Sie kam nun auf mich zu und kniete sich zu mir. "Hey Naomi, geht´s dir gut? Habben sie dich irgend wo verletzt?" Ich verneinte und sie brachte mich nach Hause. Die drei Engel wurden gebranntmarkt und verstoßen. Nun und Shine und ich? Wir sind jetzt die besten Freunde.

  Past  Past
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Gibt es Gott wirklich?

Es war wieder geschehen. Ich saß in meinem Zimmer, blutete aus einigen Wunden und kümmerte mich um meinen Bruder. "Heute mal war er wirklich schlecht drauf Naomi. Ich hätte ihn nicht ansprechen sollen, es ist meine schuld." Tränen rannen Alex´ Wangen hinab und ich strich sie ihm zärtlich fort. "Nein Alex das stimmt nicht. Toshiba ist unberechenbar und auch kein guter Vater. Ich verstehe so wie wo nicht wieso du ihn Vater nennst. Er ist nur der Mann meiner Mutter, mehr ist er nicht für mich." Ich hatte seine Wunden versorgt und ließ mich nun neben ihn auf mein Bett fallen. "Sorry Nao-chan , aber ich kann da nicht so denken wie du. Du hilfst jedem wo du nur kannst aber deinen eigenen Vater verachtest du aufs tiefste. Was ist das denn für eine Logik frag ich dich." Ich gab ihm einen Kuss auf die Stirn. Er hatte ja recht ich konnte es mir auch nicht erklären aber ein Mann der seine eigenen Kinder schlägt kann für mich kein Vater sein. "Du bist ganz schön clever für deine 8 Jahre" ich lächelte ihn an und wir lagen noch einige Zeit auf meinem Bett. Alex hatte auch meine Wunden versorgt und hatte sich dann in meine Arme gekuschelt. "Naooooo?" ich konnte mir schon denen was jetzt kam. "Was denn mein schatz?" "Wir bleiben doch immer zusammen richtig?" das fragte er immer wenn Vater uns mal wieder verdroschen hatte. "Richtig Alex. Wir bleiben immer zusammen" Ich dachte das er sich damit zufrieden geben würde und nun einschlafen würde, aber da hatte ich mich getäuscht. "Glaubst du an Gott Nao-chan?" ich war erstaunt über diese Frage, da unser ,Vater' bei diesem Thema immer ausrastete. "Nun ich weiß nicht ob es Gott wirklich gibt aber ich bin mir sicher, wen es ihn gibt, dann wirt er dich bestimmt zu einem Engel machen." Er sah mich fragen an. "Dich auch?" Ich lächelte "Ja mich auch." Er schlief in meinen Armen ein und ich wusste damals noch nicht wie recht ich mit dieser Behauptung hatte.

  Angel of hate  Angel of hate
Dunkler Engel

Er ist so dunkel wie die Nacht
Sein lachen ist kalt wie Eis
Seht ihr ihn in der Dunkelheit?
Spürt ihn nicht seine Hauch aus Eis?
Azrael der Todesengel
So ruft ihr laut vor schreck
Seine Augen funkeln wie Onixe
Sein Gesicht, ein Schwarzer Fleck

Der Tot ist er nicht
Weder Azrael noch Luzifer
Hat keinen Namen, kein Gesicht
Den Engel des Hasses man ihn ruft.
Dunkle Augen in dunklen Schatten
Ein Kalte Herz dazu

Hass und Angst, Neid und Pein
Sie sind seine Treuen Diener
Erzürn ich nicht
Hör auf mein Wort
Laufe schnell geschwind
Flieh von diesem Ort

Dreht euch nicht um
Sonst kriegt er euch
Sperrt alle Türen zu
Sonst holt er euch
Er jagt euch euer Leben lang
Und wird dessen nie müd

Hört auch mich,
Ja hört gut zu
Den Engel des Hasses,
Erzürnst auch du

  God's angels  God's angels
Gott vs. Einsamkeit

Gott war einsam und allein
Niemand da der mit ihm spricht
Niemand da, das kann doch nicht sein

Er wandelt in seinen himmlischen Gefilden
Sieht alles rings um sich her
Wie es wär, versucht er sich einzubilden
Wäre es hier nur nicht ganz so leer

Sein Plan ist schnell gefasst
Es müssen Untertanen her
Nun Schafft er Engel ohne rast
Sieht sie an und freut sich sehr

Er entwickelt, Triaden, Chöre, Gruppen
Bis es ihm fällt von den Augen wie Schuppen
Es fehlen ja noch Namen so viele
Es ist schnell entschieden
Jedem sein Name plus -el
Ja so soll es sein

  All the world and his wife  All the world and his wife
Ich war bei Gott. Ich wollte ihn etwas über die Welt fragen. Wie so er zulässt, das sie so zugrunde geht. Ich sehe die Menschen Tag für Tag, wie sie sich abmühen um ein schönes Leben zu haben. Andere machen es sich in ihren Villen bequem und haben genug Geld um noch 3 weitere Personen ein Leben lang zu versorgen. Aber teilen sie? Nein natürlich nicht. Es könnte ja jemandem besser gehen. Tausende von Menschen sterben an Seuchen, Kriegen oder Naturkatastrophen. Familien gehen in die Brüche, Kinder verzweifeln, weil sie ihre Eltern verloren haben, junge Menschen bringen sich um, weil sie keinen anderen Weg mehr sehen, Jungendliche, beinahe noch Kinder, müssen auf den Strich oder in ein Bordell gehen, um wenigstens ein bisschen was in den Magen zu kriegen und kleine Kinder, die Unschuld dieser Welt, werden von Erwachsenen, Ihren Eltern, Verwandten oder Fremden dazu gezwungen mit ihnen zu schlafen oder andere Dinge zu tun an denen ihr reiner Geist zerbricht. „Was ist das denn für eine Welt?“ fragte ich Gott und mir liefen die Tränen über die Wangen und meine Augen waren rot verheult. Ich musste an meinen Bruder denken, der täglich von seinem Vater geschlagen wird und dessen Mutter unbeteiligt daneben steht. Es geht so vielen Kindern so wie ihm. Der Herr könnte ihnen allen helfen. „Wir wundern uns wieso keiner mehr an Gott glaubt. Mich verwundert es nicht. Wenn soviel Leid und Schmerz über einen kommt und keiner einem hilft, fällt es so schwer zu glauben. Wenn ein 18 jähriges Mädchen, das alle Vorraussetzungen hat um ihre Träume zu verwirklichen, an MS erkrankt und es ihr von Jahr zu Jahr immer schlechter geht bis sie kaum noch sprechen kann und im Rollstuhl sitzt, weil sie sich nicht mehr bewegen kann. Ist das gerecht? Dieses Mädchen war immer gläubig, hat nie etwas schlimmes getan und dann geschieht so etwas, was die ganze Familie bis ins Mark erschüttert. Ist das göttliche Gerechtigkeit?“ Er sieht mich an „du sprichst von deiner Tante, ich verstehe deine Trauer“ „Nein das tut ihr nicht“ Ich war kurz dafür in einem Weinkrampf zusammen zu brechen „Was ist das denn für eine Welt in der die Menschen leben müssen?“ „Die Welt die sie gewählt haben“

(ein Fünkchen Wahrheit und wirklicher Erlebnisse steckt in diesem Text. Doch welche das wissen nur 2)



  Paean of praise  Paean of praise
Der Herr dieser Welt
Niemand der sich ihm stellt
Er lebt an diesem Ort
Siehst du ihn nicht dort
Umgeben von weißem Licht
Siehst du ihn nicht

Siehst du sie, Herr
Hörst du sie, Herr
Deine Diener knien vor dir
Siehst du sie, Herr
Hörst du sie, Herr
Die Menschen rufen nach dir

Er hat erschaffen die Erde
Dort lebt seine Herde
Er hat erschaffen das Meer
Es gefällt es ihm so sehr
Er hat erschaffen den Himmel
Auf einem weißen Schimmel

Siehst du sie, Herr
Hörst du sie, Herr
Deine Diener knien vor dir
Siehst du sie, Herr
Hörst du sie, Herr
Die Menschen rufen nach dir

Wir preisen Ihn
So wie es immer schien
Wir stehen an seinem Thron
Wir ertragen jeden Hohn
Kein Kampf mehr für mich
Ich vermisse es nich

Siehst du sie, Herr
Hörst du sie, Herr
Deine Diener knien vor dir
Siehst du sie, Herr
Hörst du sie, Herr
Die Menschen rufen nach dir

Wir stehen an seinem Thron
Wir ertragen jeden Hohn
Wir die so rein und klar
So wie es immer war


  Cherub's poem  Cherub's poem
Verlassen sitze ich hierneben dir
Sehe die Erde so weit unter mir
Sie ist so winzig klein

Die Menschen scheinen Ameisen gleich
Wirken so krank und bleich
Denken sie seien wichtig und reich
Oder auch nutzlos, bettelarm

Sie leiden jeden Tag so sehr
Ich kann einfach nicht mehr
Es ist schon so lange her
Das ich sie einmal lachen sah

Menschlich war ich auch einmal
Welche scheinbar sinnlose Qual
Hab ich denn gar keine Wahl
Endlich vergessen zu können?

Mit jedem neuen Blick nach unten
Weiß ich, ich bin verbunden
Es vergehen scheinbar endlose Stunden
Bis ich meinen Blick abwende

Ich ertrage es nicht sie leiden zu sehn
Wird das den nie vergehn
Bleibt die Zeit denn nie stehn
Um sie endlich zu erlösen

Der Menschen Schicksal ist so traurig
Das ich weinen muss und es doch nicht kann


  Young angel  Young angel
Ich möchte euch von einem Freund von mir erzählen. Er hieß Mortifer und kam mit mir in den Himmel. Wir absolvierten zusammen die Schule und bekamen am selben Tag unsere Aufgaben zu geteilt. Mortifer war ein ruhiger und zurückhaltender Junge. Er konnte keiner Fliege etwas zu leide tun. Wir verbrachten viel zeit mit einander und machten viel Scheiß zusammen. Wenn es mir schlecht ging oder einfach nur mal reden wollte, dann konnte ich zu Mortifer gehen. Doch Mortifer hatte keine leichte Aufgabe. Vor allem für ihn, der doch so sanft und schüchtern war, musste es grausam gewesen sein. Ich hatte mich gesträubt einen ‚Engelnahmen’ anzunehmen, doch er hat sich bereiterklärt den Nahmen Mortifer anzunehmen. Damit war sein Schicksal besiegelt, denn Mortifer ist Latein und bedeutet: Der Todbringende. Ihm wurde die Aufsicht über die Versorbenen Seelen übertragen. Es war seine Aufgabe die verdammten Seelen zum Höllenfeuer zu bringen und sie zu enthaupten bamit sie im Fegefeuer ihre ewige Strafe erhalten. Wie ich schon gesagt habe war er recht ‚zart besaitet’ So war es nicht verwunderlich das er mit seiner Situation überfordert war. Und so geschah eines Tages folgendes:
„Naomi bitte ich muss mit dir reden“ Er sah ganz schlecht aus. Er hatte tiefe Ringe unter den Augen und war richtig blass. „Mo-chan wie siehst du denn aus? Komm setz dich erstmal.“ Ich schloss die Haustür an der er geklingelt hatte, brachte ihn ins Wohnzimmer und dirigierte ihn zum Sofa. „Mo-chan? Was ist denn bloß passiert?“ ich sah ich besorgt an „Ich...ich halt das nicht mehr aus Naomi....ich komme damit einfach nicht klar“ Er begann zu weinen und ich nahm ihn mütterlich in den Arm. „Das wird schon. Du gewöhnst dich schon dran. Immerhin hätte Gott dir diese Aufgabe nicht gegeben, wenn er denkt das du damit nicht klar kommst.“ Wie sehr ich mich doch irrte. „Glaubst du wirklich Naomi? Glaubst du das ich es schaffen kann?“ „Natürlich“ Ich lächelte ihn herzlich an. Nachdem wir noch ein paar Minuten Geredet hatten, verabschiedete er sich.
Man fand ihn 2 Wochen später in seiner Wohnung. Er hatte sich erhängt.