Seraph of lost love Seraph of lost love
Name Shia IMG
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Age: Alter: Ich war 19 Jahre alt, als ich starb.
Location: Wohnort: Jetzt wohne ich zusammen mit Pale, Michi, Miau, Felix und Felicia im Himmel, in unserer eigenen Wolke. Zur Erde gehe ich meistens bloß, wenn ich einen Auftrag zu erfüllen habe.
Parents: Eltern: keine Erinnerung an meinen Vater, meine Mutter war eine Erdenfrau
Siblings: Geschwister: keine
Relationships: Familienverhältnisse: An meinen Vater kann ich mich nicht mehr erinnern, meine Mutter war Alkoholikerin. Ich weiß nicht, ob sie noch lebt. Wir kamen nie gut miteinander, sie war sehr selten Zuhause, und wenn, dann betrunken und mit irgendeinem neuen Freund. ich habe mich immer nach Liebe gesehnt, diese jedoch nie von ihr bekommen... was in gewisser Hinsicht auch ein Grund dafür war, dass ich letztendlich den Selbstmord wählte.
Character: Charakter: schüchtern, etwas in sich zurückgezogen, gefühlsvoll, sensibel, leicht verletzlich, manchmal auch störrisch, kreativ
Duties: Aufgaben: Wenn Paare, die sich doch eigentlich lieben, sich auseinander gelebt haben, versuche ich, die Gefühle, die sie doch eigentlich für einander hegen, wieder zu finden. Auch helfe ich Menschen allgemein, die glauben, eine Liebe verloren zu haben, da spielt auch die Familienliebe mit hinein.
Past: Vergangenheit: Als mein damaliger Freund mich schließlich verließ, war mein herz gebrochen, weil ich niemanden hatte, an den ich mich wenden konnte. An diesem Abend war meine Mutter wieder sehr betrunken und vor Verzweiflung sah ich keinen anderen Ausweg als den Tod. Ich stand auf der großen Brücke nahe der Stadt und wusste nicht, ob ich wirklich springen sollte. Da hörte ich auf einmal, wie jemand meinen Namen rief, drehte mich um, erkannte im letzten Augenblick meinen Freund, doch rutschte ich ab und stürzte hinunter in die Strömung... bis heute ist es mir ungewiss, warum Gott mich trotzdem zum Engel der verlorenen Liebe erklärt hat, er ergibt einfach keinen Sinn....
About your element: Element: Mit der verlorenen Liebe ist nicht nur die verlorenen Liebe zwischen Pärchen, sondern auch in der Familie gemeint oder aber wenn man etwas anderes verloren hat, dass einem sehr viel bedeutet hat, das man förmlich \"geliebt\" hat.

  Risings and spells

Ich hatte mal wieder Urlaub auf der Erde. Als ganz normaler Engel hat man das öfters. Da sah ich ein Mädchen im Park sitzen und weinen. Weil sie so fürchterlich traurig aussah zeigte ich mich, jedoch verbarg ich meine Flügel. Ich fragte sie, was denn los sei. Sie erzählte mir, dass sie ihren Freund mit einer anderen gesehen habe und dass sie beiden überhaupt seit einiger Zeit an einander vorbeizuleben schienen. Ich beschloß, der Sache auf den Grund zu gehen und fand bald heraus, dass ihr Freund keine Gefühle mehr für sie hegte. So hart wollte ich ihr das aber nicht sagen. Ich grübelte eine Weile, als plötzlich ein (wirlich gutaussehender) JUnge an mir vorbeikam. Er joggte genau auf den Park zu. Na, da wolllte ich doch etwas nachhelfen ;) Ich machte mich auf den WEg hinterher und ließ ihn vor der Bank des Mädchens stolpern. Sie half ihm auf. ER bedankte sich und fragte, warum sie weine und ob er sie mit einem Eis vielleicht aufheitern könne.
Die beiden sind ein Paar geworden. Und ich wurde von meinem Vorgesetzten für diese Tat zum Erzengel befördert.

In die zweite Triade bin ich aufgestiegen, weil ich die Liebe sah, die immer verloren geht, wenn Priester sich verlieben. Damals habe ich Gott klarmachen wollen, dass dies die schlimmste Form verlorener Liebe ist. Sie wissen, dass Liebe da ist und dürfen sie in Gottes Namen nicht spüren, das kann nicht sein. Seit dem ist es erlaubt gewesen, als Priester zu lieben.

Liebe herrsche in den Herzen,
bloß kein Zorn und auch kein Streit,
und auch keine großen Schmerzen,
werdet glücklich nun zu zweit.

Verlorene Liebe wiederzufinden,
Herzlichkeit ist noch vorhanden,
die alte Liebe wieder zu binden,
damals, wo sie sie fanden.

Was zusammengehört,
soll zusammenfinden.
Angel of lost love - Hüterin der verlorenen Liebe


  As I became an angel...  As I became an angel...
Die Dinge waren nicht einfach, wenn man mit einer Mutter zusammen lebt, die Alkoholikerin ist. Meinen Vater hatte ich nie gekannt, zumindest kann ich mich nicht an ihn erinnern. Er verließ uns, als ich gerade mal fünf Jahre alt war. Meine Mutter hat das nie verkraftet, sie hatte meinen Vater abgöttisch geliebt. Um ihren Schmerz zu ertränken, wandte sie sich also dem Alkohol zu und ich war auf mich allein gestellt. Mir fehlte die mütterliche Liebe stark, doch mit der Zeit begann ich, mich an die gegebenen Umstände zu gewöhnen.
Als ich vierzehn war, war ich zum ersten Mal verliebt. Es war ein erstaunliches Gefühl, für mich unbegreiflich, da ich das Gefühl „Liebe“ an sich schon gar nicht mehr kannte! Der Junge meiner Träume war vier Jahre älter als ich. Zu meiner Überraschung bemerkte er mich auf dem Frühlingsfest unserer Schule, auf welchem ich ein selbstverfasstes Gedicht vortrug und lud mich daraufhin zu einem Abendessen ein. Von jenem Abend an, schien unsere Liebe füreinander zu erblühen. Ich hatte mich noch nie so gut gefühlt! Wie selbstverständlich kam ich nach hause, sang ein Lied, putzte voller Freude, ja, es machte mir sogar nichts mehr aus, dass meine Mutter nur noch so selten und jedes Mal mit einem anderen Freund daheim war.
Ich war siebzehn, als mein Glück zerbrach. Es waren drei wundervolle Jahre! Zu traurig sei ich ihm, würde nie über mich reden. Außerdem habe er schon ein anderes Mädchen im Auge. Das traf mein Herz wie ein Messerstich. War da nichts, was ich tun konnte, um ihm zu beweisen, dass er mich brauchte? Nein, das sei alles. Mach’s gut. Einfach so.

Wieder verlassen, wieder allein. Es musste meine Schuld sein. Mein Vater, meine Mutter, jetzt meine große Liebe... wenn mich jeder verließ, musste es logischerweise doch an mir liegen. „Warum nur, Gott, bringst du ein elendes Geschöpf wie mich auf die Welt?“
Diesen Abend kam meine Mutter sehr spät heim, dieses Mal jedoch allein und mit einer (wenn das überhaupt möglich war), einer noch stärkeren Alkoholfahne. „Shiiiiiia!!!“, schrie sie schon als sie in der Tür stand. Verweint erschien ich im Flur. Alles, was sie mir in ihrem beschwipsten Zustand zu sagen hatte, war, was für eine schlechte Tochter ich doch sei, weil dies und das nicht richtig erledigt sei – nicht so, wie sie es hatte vorfinden wollen.
Es musste meine Schuld sein. Ich schien alle Menschen, die mir jemals etwas bedeutet hatten, von mir abzuschieben.

E war die Nacht zum 28. Juni. Wie paralysiert starrte ich in das tiefblaue Wasser, die Spiegelungen der Sterne wurden von der Strömung mitgerissen. „Ich bin zu nichts zu gebrauchen... allen bereite ich nur Schimpf und Schande...“, flüsterte ich. Vorsichtig kletterte ich auf die Brüstung. Noch konnte ich zurück. Das Wasser unter mir raste nur so dahin.
„Shia? Shia, was tust du da?“ Voller Schreck drehte ich mich um. „Was tust du denn hier?“ Meine große Liebe stand am anderen Ende der Brücke, schrie mir zu. Jetzt rannte er über die Straße. „Shia, Shia nicht!“ In genau diesem Moment rutschte mein Fuß auf der Brüstung aus, ich fand keinen Halt mehr...
Die letzten Worte, die ich in meinem Fall wie in Trance wahr nahm, waren seine... „Shia, ich liebe dich!“

„Shia Karma... tja, wo soll man das einordnen? Haben wir so etwas wie ‚Unfreiwilliger Selbstmord’?“ Meine Lider ließen sich nur schwer öffnen. „Wo... bin ich?“ Ein junges Engelmädchen trat auf mich zu. Ihre Haaren waren wie der Fluss so blau, in den ich mich doch gerade erst gestürzt hatte... „Mein Name ist Lucia“, sagte sie und legte einen Arm um mich, „Ich bin der Engel des Trostes. Du wurdest auserwählt, einer unserer Engel zu werden, obwohl du eine Art Selbstmord begangen hast.“ Sie beäugte meine Arme. Ich hatte mich zuvor schon des Öfteren geritzt, misstrauisch begutachtete sie meine Narben. Ich versuchte, sie zu verbergen, doch es war mir vergebens. Da erst bemerkte ich, dass ich unbekleidet war, nur zwei schwarze Flügel zierten meinen Rücken. Doch wie erschrocken war ich, als darin eine Flamme brannte. Lucia merkte meine Unsicherheit und lächelte: „Du wirst der Engel der verloren Liebe werden. In deinen Flügeln sammeln sich die Flammen jener verlorenen Lieben, die es nicht möglich war, zu erretten.“
„Aber...“, setzte ich an. Wie sollte ich Liebe geben, wenn ich nie welche erfahren hatte? „Mach dir keine Sorgen, Shia... Wir alle arbeiten in einem Gebiet, weil wir ein bestimmtes Schicksal teilen.“ Lucia erhob sich. Ich musste mich vor dem Jüngsten Gericht befinden.
„Shia Karma, nach ausführlicher Überlegung sind wir zu dem Schluss gekommen, dass heutzutage viel zu viele Selbstmorde geschehen oder Herzen auf Grunde verlorener Liebe brechen. Du selbst bist Opfer eines dieser Schicksale geworden. Um weitere Unglücke zu vermeiden, werden wir eine Ausnahme eingehen. Obwohl du Selbstmord begingst und dich in früheren Zeiten körperlich schädigt, haben wir beschlossen, dich als Engel in den Himmel aufzunehmen. Herzlich Willkommen, Shia – Engel der verlorenen Liebe.“

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  My companionn Pale  My companionn Pale
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Es klingelte. Ich wälzte mich hin und her. „Es klingelt, Shia!“, miaute meine Miau genervt. Ich drückte mir das Kissen auf den Kopf. „Es wird auch wieder aufhören zu klingeln“, gab ich ihr zur Antwort. „Wer weiß, wer’s ist!“, protestierte Miau. Sie quälte sich aus ihrem Körbchen und lief zur Tür, denn ich machte immer noch keine Anstalten, mich zu erheben. Es war Samstag! Nach einer anstrengenden Woche hatte ich es doch mal verdient, mich auszuschlafen, oder? „Shia, für dich!“ „Ich schlaf‘ noch!“, rief ich und drehte mich auf die Seite. „Moment“, sagte Miau zu dem- oder derjenigen vor der Tür. Sie sprang auf mein Bett und machte Anstalten, mich zu kratzen: „Steh endlich auf!“ „Oh man, ja...“, quengelte ich und erhob mich langsam. „Und da soll mir mal einer erzählen, dass du auf mich aufpassen willst, wo’s doch genau umgekehrt ist“, meinte Miau. Ich maulte noch etwas und bequemte mich schließlich zur Tür. Vor der Tür stand ein Mädchen. Na ja, mehr eine ... junge Frau, würd ich sagen. Aber ziemlich klein. „Ja? Kennen wir uns?“ „Noch nicht“, lachte sie und streckte mir die Hand entgegen. „Ich bin die ...“, mitten im Lächeln hielt sie inne und runzelte die Strin, „... ähm, wie nennt ihr das? Fee oder so? Na ja, was soll’s, jedenfalls der verloren Liebe.“ „Und wie soll ich das verstehen?“, fragte sie verwirrt. Da fiel mir auf, dass wir immer noch vor meiner Wolkentür standen und ich bat sie herein. Sie ließ sich auf mein Sofa lassen und lachte. „Das könnte mir gefallen!“ „Darf ich frafen, was das soll?“, fragte ich verwirrt und schaute zu Miau, als ob sie mir das erklären könnte. Aber sie schlief ruhig in ihrem Körbchen weiter (sie tat nur so, als ob sie schlief! Ich bin doch nicht blind). „Na du, ich hab dich beobachtet“, begann das Mädchen. „Für einen jeden Engel kommt eines Ta!
ges die Zeit, dass sich eine Fee zu ihm gesellt. Eine Fee, die ihm hilft, seinen Weg zu beschreiten und ihn tatkräftig unterstüzt.“ Sie griff sich ein Stück Schokolade, dass noch auf dem Tisch lag. Miau hob den Kopf. „Und du bist zu mir gekommen?“ „Japp“, sagte sie und schob die Schokolade in den Mund. „Eine Fee zieht es immer zu einem ganz bestimmten Engel – mich zu dir. Huch! Was...?“ Miau saß ihr auf dem Rücken und angelte verzweifelt nach der Schokolade. „Oh, was für ein süßes Aisha!“, meinte das Mädchen, nahm sie und knuddelte sie, so dass Miau zu schnurre anfing. Daraufhin trottete Felix in die Stube. „Och, wie niedlich!“ „Darf ich vorstellen, Miau und Felix. Ich bin Shia. Und wie heißt du?“, fragte ich. „Pale“, antwortete sie. „Und ich habe mich für den Weg der verlorenen Liebe entschieden.“ Sie lächelte. Und ich konnte nicht anders, ich musste auch lächeln.
Ab diesem Tag lebte die kleine Pale bei uns.

  Fear of death  Fear of death
Es war wieder einer dieser heißen tage, an denen man nichts anderes zu tun hat, als faul in seiner Himmelshängematte herumzuliegen und zu dösen. Miau und Felix waren spazieren gegangen und ich bewunderte sie dafür. Pale meckerte herum, dass sie keine Lust habe, ihr kleines Zimmerchen aufzuräumen und sich auch hinlegen wolle. Ich konnte sie ja verstehen und hätte ihr auch gesagt, dass sie es lassen dürfe, aber ich fand es so niedlich, wenn sie da so vor sich herschimpfte, dass ich sie nicht unterbrach ;)
Plötzlich klingelte es. Mühsam erhob und steckte ich mich. Das ist mit so vielen Flügeln schon mühsam. Eine Nachricht von Gott, ich hätte Arbeit bekommen und da es kein leichter fall sein würde, sollte ich Pale mitnehmen. Uff! Und das an so einem Tag! Pale nieste noch einmal herzergreifend, da sie den ganzen Staub unter ihrem Bett aufgewirbelt hatte, und dann ging es auch schon los. Wir machten uns auf den Weg zur Erde.
„Wahnsinn, das ist aber kalt hier unten“, meinte Pale, als wir das Gebiet unseres Auftrages erreicht hatten. „Was sollen wir überhaupt hier?“ „Keine Ahnung“, erwiderte ich, „es wurden mir keine genauen Informationen gegeben. Aber ich finde es unheimlich hier.“ Ich zog mein Schwert. Dieser Ort machte mir Angst. Man stelle sich einen Wald vor, versumpft und dunkel, unheimlich und kalt. Jeder Baum schien ein Phantom zu sein, das seine langen Arme nach uns ausstreckte und uns zu greifen versuchte. Da! Auf einmal hörten wir ein Knistern. In mir baute sich eine Panik auf. Was hatte das hier bitte mit verlorener Liebe zu tun? Pale zitterte. „Mir gefällt das nicht“, flüsterte sie. Wir standen Rücken an Rücken, in reger Erwartung des Kommenden. Dann, ganz plötzlich, brach etwas durchs Geäst. Eine scharfe Klinge verfehlte mich nur knapp, streifte meine Wange. Ich sprang zur Seite, zückte das Wert und setzte mich zur Wehr. Die Panik war von mir abgefallen, ich sah eine schattenhafte Gestalt, die über das Moor tänzelte und ab und zu versuchte, mich mit ihrem Schwert zu durchbohren. Ich konnte nichts mehr denken, meine Nerven waren auf diesen Schatten gerichtet, Angriff war die beste Verteidigung. Der Angreifer schien nur mich zu realisieren und auch ich hatte die kleine Pale schon fast vergessen, als ich auf einmal den Schatten aufstöhnen hörte, dann teilte er einen Schlag aus und Pale landete unsanft an einem Baum, woraus sie ins Moor glitt. „Pale!“, schrie ich und alle Angst, der letzte Rest, der noch vorhanden war, fiel von mir ab und machte einer brennenden Wut Platz. Ich stürzte mich auf den Angreifer, versuchte mich zu der Stelle vorzukämpfen, an der Pale im Moor versunken war. Ich musste sie retten! Dann passierte es. Ich traf den Schatten, der bäumte sich auf und sackte in sich zusammen. Ich wühlte im Moor, bis ich einen Körper fand und ihn hinauszog. Pale lag leblos in meinen Armen. „Pale“, Tränen traten mir in die Augen. Ich näherte mich vorsichtig dem Schatten und erkannte nun, dass es eine kleine Elfe war, die da schluchzend auf dem Moor saß. Eine Sumpffee! Sie blutete aus vielen Wunden und mir war klar, dass sie sterben würde. Was hatte ich bloß getan? Aber als ich mich ihr näherte, sagte sie bloß: „Jetzt kann ich endlich wieder bei ihm sein.“ Dann starb sie. Pale regte sich wieder. Ich drückte sie ganz fest an mich. „Du lebst!“ „Ich lass dich ... doch nicht allein. Dann könnte ich ... dich doch ... gar nicht mehr nerven“, meinte Pale unter einigen Hustern lächelnd.
Wir kehrten in den Himmel zurück. Und uns wurde die Geschichte der einsamen Sumpffee erzählt, die ihre große Liebe, einen Menschen, im Krieg verloren hatte. Sumpffeen können nicht von normal Sterblichen getötet werden. Ein Engel muss sich ihrer erbarmen, aber da sie von Natur aus kämpferisch sind, werden sie nie freiwillig gehen, denn dann würden sie in Schande fallen. „Du hast es geschafft, Engel der verlorenen Liebe. Du hast die Liebenden im Tod vereint.“
Doch weiß ich immer noch nicht, ob Liebe im Tod die wahre ist...

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  Heavenly pets  Heavenly pets
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Ich hatte mich entschlossen, mich einmal im Himmel nach einer kleinen Wolke umzusehen, für den Fall, dass ich doch einmal länger bleiben, damit ich was zum Wohnen hatte. Ich fand auch eine hübsche Wolke, zögerte nicht lange und kaufte sie. Ich wollte mich wieder auf den Rückweg zur Erde machen, doch da sah ich einen kleinen Karton aus dem Geräusche drangen. Ich näherte mich dem Karton ... und schreckte zurück! Fünf kleine Aishas lagen daran, kläglich maunzend. \"Ihr Armen!\", ich hob den Karton auf und blickte mich um. \"Wo ist denn eure Mutter?\", fragte ich und zu meiner Überraschung maunzte ein gelbes Aisha: \"Weg!\" und schniefte. Ich behielt die Aishas und beschloß, sie an nette Engel zu verschenken. Sie waren türkis, gelb, wolkig, sternig und weiß. Das wolkige Aisha fiel mir besonders auf, denn es war immer sehr dreist und miaute lauter als alle anderen. Und da Aishas ja auch sprechen können, hatte es eine ganz schön vorlaute Klappe. Eigentlich wollte ich es zuerst verschenken, aber das erste Aisha, das ich los wurde, war das kleine gelbe. Dann das weiße, schließlich das sternige und zum Schluß das türkise.
\"nur noch das wolkige Aisha, dann war\'s das\", dachte ich eines Nachts beim Einschlafen und war froh, dass sie alle überlebt hatten.
Mitten in der Nacht wachte ich auf. Ich wollte mir ein Glas Wasser holen, doch da lag etwas auf meinem Bauch. Erschrocken machte ich das Licht an - und sah das wolkige Aisha, dass sich an mich gekuschelt hatte! In diesem Moment beschloß ich, es zu behalten und da es immer so viel Rabatz und Miau machte, nannte ich es Miau. Wir kabbeln uns zwar manchmal, gehen aber durch dick und dünn ^.~
Wie ich zu Felix kam, dass ist eine andere Geschichte, denn eigentlich ist es Miaus Verdienst.
Ich war mal wieder unterwegs. Miau unternahm derweil einen nächtlichen Spaziergang. Sie hörte Schreie und lief schnurstracks zum See in der Nähe, in dem sie ein kleines Lupe-Baby paddeln sah. Obwohl sie wasserscheu ist, sprang sie hinein und rettete es. Sie packte es am Kragen und zog es aus dem See. Müde lag es am Ufer und heuchelte. \"Wo sind denn deine Eltern?\", fragte Miau. Das Lupe-Baby schaute sie aus großen traurigen Augen an. Fast hätte Miau Mitleid bekommen, doch da schmiegte sich das Lupe an sie und Miau bekam so einen Schreck durch diese plötzliche Bewegung, dass sie wieder rücklings ins Wasser fiel. Das Lupe lachte und strahlte. Wie Miau nun mal so ist, sie war beleidigt und lief mit erhobenem Schwanz nach Hause zurück - das Lupe folgte ihr. \"Hau ab!\", rief sie ab und zu, aber es schien sie nicht zu verstehen. Selbst durch die \"Katzenklappe\" folgte es ihr. \"Du nervst, verschwinde!\", fauchte Miau schließlich. Da kullerte eine dicke Träne über Lupes Wange und Miau tat es ganz schnell wieder Leid, was sie gesagt hatte. Schnell schleifte sie ihr Körbchen heran und holte eine große Tüte Aisha-Futter (mit der Hoffnung, dass ein Lupe-Baby den Unterschied nicht merken würde). Das Baby war auch schon ziemlich ausgehungert und fraß alles auf. Danach durfte es sich in Miaus Körbchen legen. \"Ich nenn dich Felix, bist du damit einverstanden? Tausendmal besser als Miau, das ist ein doofer Name, glaub mir.\" Das Lupe-Baby schleckte Miau ab. \"Ist ja gut.\" Aber Miau musste doch lächeln. \"Sei froh, dass Shia dich dann nicht mehr \"Wuff\" oder \"WauWau\" nennen kann.\"
Am Abend kam ich erschöpft heim. Fast wäre ich über Miaus Körbchen gestolpert! Als ich das Licht anmachte, sah ich Miau und ein Lupe-Baby darin kuscheln. \"Da haben wir ja einen neuen Mitbewohner\", lächelte ich und löschte das Licht wieder. \"Dann bist du jetzt ja nicht mehr einsam und immer beschäftigt, meine kleine Miau.\"

  Private statement  Private statement
Das kann ich nicht eindeutig definieren. Ich glaube beispielsweise nicht, dass es solche perfekten Weihnachtsengel mit blond-lockigem Haar und weißen, großen Flügeln gibt. Aber ich glaube an Schutzengel. Das sind Wesen, die dir immer zur Seite stehen, und wenn irgendwas nicht klappt oder ganz wichtig für dich ist, dann sagt man doch auch immer \"Bitte, bitte mach das es klappt.\" Für mich ist dass eine Bitte an den Schutzengel. Aber, wer weiß, vielleicht gibt\'s ja doch echte Engel. Das erfahr ich aber leider erst, wenn ich tot bin, und da hoffe ich dann doch, dass das noch etwas länger dauert ;)

Ich denke, dass die Engel dort leben, wo sie gebraucht werden. Ein Schutzengel zum Beispiel ist immer bei der Person, über die er zu wachen hat, Blumenengel leben in den Blumen, um am Morgen mit den Blumen zu erwachen und sie sich abends wieder schließen zu lassen. So besitzt jeder Engel für sich spezifische Aufgaben. Leicht mögen die der Naturengel erscheinen, die sich um die Erhaltung der Natur und ihrer Schönheit kümmern, schwieriger wird es jedoch für die Friedensengel oder Engel, die gegen den Hass ankämpfen, denn das können sie nur tun, wenn auch wir Menschen bereit sind, Frieden zu schließen und Freundschaft zu suchen. Die Engel können unser Denken nicht leiten, sie können uns nur im positiven Denken unterstützen und versuchen, uns kleine Hilfestellungen zu geben. Die Naturengel können uns auch nicht dazu zwingen, die Natur zu erhalten. Wenn wir sie zerstören, so strafen sie uns mit Naturkatastrophen, erhalten wir sie, zeigen sie uns zum Dank ihre Schönheit. Alles ist miteinander verbunden und alles hängt voneinander ab. Aber wir müssen etwas dafür tun, um unsere Erde zu erhalten, in der Schönheit und Reinheit zu erhalten, damit auch unsere Kinder und Enkelkinder und alle weiteren, die da kommen mögen, die Chance haben, zu leben.
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