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  Angel of love  Angel of love
Ich seh' von meiner Wolke runter,
was ich sehe zerbricht mein Herz.
Eben waren sie noch froh und munter,
nun streiten sie - welch Schmerz.
Grad zwei Jahre ist's her,
da brachte ich sie zusammen.
Nun mögen sie sich nimmermehr,
sie müssen noch einmal von vorn anfangen.

Runter sende ich erneut die Liebe,
möge sie noch einmal beginnen.
Schnell erwecke ich ihre Triebe,
denn mir kann keiner entrinnen.

---

Nur zwei Jahre sind vorbei,
sie streiten weiter wie besessen,
die Liebe ist ihnen einerlei,
die Menschen haben mich vergessen.

  Heroic deed  Heroic deed
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In einem kleinen Dorf, weit abgelegen von allen Großstädten, mitten im Nichts, lebt ein kleines Mädchen, das ohne Grund den ganzen Tag nichts anderes tut als weinen. Sie verkriecht sich zu Hause bei ihrer Familie, möchte nicht aus ihrem Zimmer und schon gar nicht essen. Viele Male haben ihre Eltern sie trösten wollen, doch ohne Erfolg, denn sie wissen nicht einmal, warum ihre einzige Tochter so fürchterlich weint. Sie haben viele Ärzte befragt, die ihr Spaziergänge durch den großen Wald verordn
et hatten und Ausritte mit dem Pferd. Alles ohne Erfolg; es sieht aus, als gäbe es keinen Grund für diese hoffnungslose Traurigkeit des jungen Geschöpfes.
So vergehen einige Jahre, bis das kleine Mädchen zu einer jungen Frau herangewachsen ist. Noch immer zieht sie es vor zu schweigen und sich zu verstecken, wenn auch der Tränenfluss mit dem Alter ein wenig nachgelassen hat. Sie möchte nicht zur Schule, möchte von der Welt nichts wissen.
Eines Tages fällt ihrer Mutter dieses Buch auf, das seit je her auf dem kleinen Tisch neben dem Bett des Mädchen liegt. "Ein Buch, was könnte dort schon Schlimmes drin stehen?" fragt sie sich, schlägt es nun doch aus Neugierde auf und beginnt zu lesen: "...und seitdem kehrt der Engel der Freude nur noch zu den Kindern, die ein reines Herz haben. Ende." Sie hat nicht bemerkt, dass ihre Tochter während des Lesens zurück in ihr Zimmer gekommen ist, und sie nun anstarrt. "Komm, setz dich zu mir." D
as Mädchen setzt sich, ihre Mutter weiß nicht, was sie sagen soll, und so kommt ihr nur eines in den Sinn: "Hast du ein reines Herz?" Ein fürchterliches Gejammer verrät ihr die Anwort. "Schau, es ist ein Kinderbuch, nur eine Geschichte. Du glaubst doch nicht, nur weil du keinen Engel gesehen hast, dass du kein reines Herz hast. Du bist das Herzallerliebste, was mir je begegnet ist." Nun laufen der Mutter Tränen über die Wangen, sie ist mit den Nerven am Ende und ihr ist als träge sie allen Kumm
er der Welt in sich. Da endlich versteht das Mädchen die kleine Geschichte aus ihrem Kinderbuch, lächelt und nimmt ihre Mutter in den Arm. "Mama, du bist ein Engel.

  Lucifer  Lucifer
Luzifers Rache

Dann bin ich nun ein gefallener Engel,
doch ihr sehr dabei nicht die Mängel.
Sehr nicht, was ihr habt angerichtet
bald habe ich das Erdenreich vernichtet.
Nun werde ich über die Menschen richten,
werde mir die fiesesten Gemeinheiten erdichten.
Werde nicht nur die Bösen bestrafen,
ihr werdet nichts sehen und spielt eure Harfen.
Werde einen nach dem anderen umscheißen
und das Erdenreich an mich reißen.
Werde die Menschen leiden lassen in Pain,
denn das Erdenreich, das ist nun mein.
Im Himmel habt ihr gewonnen den Krieg,
doch unter den Menschen ist mir der Sieg.
Dieses und mehr wird sein meine Sache,
denn als ich gefallen, ich schwur euch Rache.

  Meeting with an angel  Meeting with an angel
Es war einer dieser feuchten, kalten Tage, als ich als ich auf meinem Spaziergang durch die Innenstadt war. Wie immer vernahm ich um mich herum nichts, unterstützt durch meinem Walkman, der die lieblichen Klänge des Ska nach und nach in mein Ohr fließen lies. Ich ging also am Kaufhof vorbei, die Hochstraße runter, über den Westwall bis zur Neusserstraße und dann zum Hansa Centrum. Oh, wie war Krefeld wieder überfüllt an diesem jenen Tag. Auf dem Rückweg, noch immer weggetreten, rempelte mich ein Mann an, der es anscheind sehr eilig hatte. Darauf folgte ein Zweiter, der ihm hinterher rannte. Ich machte mir zunächst nichts draus und führte meinen Spaziergang fort. Doch dann wurde ich auf eine Menschenmenge aufmerksam, die sich in einer abweichenden Straße immer weiter zusammen zog. Schaulustig, wie ich an diesem Tag war, drängelte ich mich an den Massen vorbei, bis ich auf eine verwundete Frau, die auf dem Boden lag, stieß. Sie war bewusstlos und blutete sehr stark. Ich zog mein Handy hervor, das ich zufällig an diesem Tag mal ausnahmsweise dabei hatte, und wählte 112. Wenig später ertönte die Sirenen der Polizei und des Krankenwagens. "Wer hat uns informiert?" Ich näherte mich dem Polizisten und sagte leise: "Ich." Er fragte mich, was passiert sei, und sagte ihm das Wenige, was ich wusste, und dass zwei Männer an mir vorbei eilten. Er nahm meine Daten auf und so wurde ich zum Zugen.
Nur wenige Tage später bekam ich eine Vorladung, um die Männer zu identifizieren. Der Täter war eindeutig festzustellen:"Dieser Mann lief weg, und dieser Mann wollte ihn aufhalten." Natürlich stritt er alles ab und gab sogar dem anderen die Schuld. So folgte nur wenige Zeit später die Verhandlung, in der ich als Zeuge aussagen sollte. Ich musste einige Zeit warten, bis ich in den Saal gerufen wurde und vertrat mir währenddessen an einem einsamen Ort die Beine.
Plötzlich hörte ich eine sanfte Stimme: "Du bist im Unrecht." Ich schreckte zusammen und mir wurde auf einmal ganz mulmig. Aufgeregt stotterte ich:"Wer war das?!" und dann sah ich eine geisterhafte Erscheinung, die einem Engel glich. Ich wollte gerade lauthals losschreien, als es ihm doch noch gelang mich zu beruhigen: "Hallo Silvia, ich bin der Engel der Wahrheit und muss dich davon abhalten, das Falsche zu tun." "Wie, was," ich war noch immer außer mir, "was denn Falsches?!" "Sieh her." Der Engel richtete seine Handfläche nach oben und ein Licht erschien, in dem sich der Ablauf der Tat widerspieglte. Nun sah ich ein, ich war im Unrecht.
Als ich in den Saal gerufen wurde machte ich meine Aussage: "Als der Täter, ein guter Freund von dem Ehemann der Frau, die nun im Koma liegt, niederschlug, bekam der Ehemann Angst, er könne dem Täter etwas anhaben, denn immerhin war es seine Frau, vergaß alles um sich herum, vom Schock geführt, und lief davon. Der Täter, der beiden die Schuld am dem Unglück geben wollte, war außer sich in dem Gedanken, man könne ihn allein bei dem Opfer vorfinden, und lief dem Ehemann hinterher."

  Parable of my element  Parable of my element
Ein hoffnungsloser Traum

Eines Tages saß ich auf einer Wolke und wollte entspannen, während ich die Menschen beobachtete, da flog plötzlich ein junger Engel zu mir, setzte sich neben mich und sagte: "Du, Omega, gerade in der Engel Schule habe ich erfahren, dass nicht jeder Mensch an Gott glaubt, was ich zuerst nicht glauben wollte! Diese Menschen können deshalb auch nicht in das Paradies, wenn sie ihr Leben gelebt haben, und müssen lange Zeit im Fegefeuer warten. Das macht mich traurig! Gibt es denn keine Hoffnung für
diese Menschen?" Ich überlegte kurz, blickte herunter auf die Welt und antwortete dem jungen Engel:

Vor langer Zeit war es der Traum vieler Menschen, über die Meere zu fliegen, genauso, wie es Vögel und wir Engel nur konnten. Sie bastelten sich Flügel aus Papier, Plastik, ja sogar Federn, befästigten das Material an Stöckern oder Eisenstangen, banden sich die Flügel um die Arme und schwangen sie anschließend hoch und runter, doch sie hoben nie ab. Wenn sie Anlauf nahmen und von einer Erhöhung sprangen, fielen sie stets zu Boden.
Einige Jahre später bauten sie Kisten mit Rollen und großen Flügeln aus Stahl und Stoff, die sie mit Hilfe eines Tretrades auf und ab bewegen konnten. Sie rollten diese Erfindungen zu Ufervorsprüngen, traten was das Zeug hält in die Pedale und als sie den festen Boden verließen glitten sie einige Meter durch die Luft und vielen dann ins Wasser. Ja, ganze Wettkämpfe haben sie daraus gemacht, wer am weitesten kommt, doch alle schafften nur ein paar unwesentliche Meter.
Der Traum vom Fliegen wurde bald vergessen, denn es schien hoffnungslos.
Erst viele Jahre später versuchten sich die Menschen erneut daran, den alten Traum zu verwirklichen. Sie fanden heraus, dass die Geschwindigkeit ein bedeutender Faktor für das Fortbewegen in der Luft ist, also bauten sie sich erneut Flügel aus Plastikplanen und Metallvorrichtungen, banden sich diese Flügel um und ein Seil an ein schnelles Boot, dass zu diesem Zeitpunkt selbst gerade erst erfunden war, ließen sich durch das Wasser ziehen und hoben tatsächlich ab.

Obwohl es hoffnunslos schien, dass Menschen jemals fliegen können, weil es gegen die Natur ist, haben sie es geschafft und können heute sogar über viele Kilometer hinweg über das Meer zu anderen Ländern fliegen.


Und die Moral von der Geschicht? - Gib die Hoffnung niemals auf, es gibt immer einer Weg ;) Glaube daran, dass die Menschen glauben können, gehe herunter zu ihnen und hilf ihnen. Meist sind sie verzweifelt, weil etwas schief gelaufen ist in ihrem Leben und sie geben Gott die Schuld und hören auf zu Glauben, weil sie tief im Inneren nicht wollen, dass es seine Schuld ist.
Geh nun und hilf ihnen über ihre Probleme hinwegzukommen, zeige ihnen eine Lösung. Ich möchte mich nun ein wenig ausruhen.

  Angels war  Angels war
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Man sagt, der Schönste warst du einst
hattest alles was du brauchstest
doch das reichte nicht, wie du meinst
du deine Seele ins Unglück tauchtest

Du warst neidisch auf deinen Gott
du wolltest seine Macht
nun hat man dich gebracht zum Schaffot
und wirst gequält Tag und Nacht.

Die Engel hast du aufgelehnt
gegen ihren Erschaffer zu kämpfen
hast das Band zu weit gedehnt
nichts wird seine Wut mehr dämpfen

Eine Armee hat er gesendet
um dich zu vernichten
von dem Bösen warst du geblendet
es war Zeit über dich zu richten.

Dein eigener Bruder hat dich besiegt
bis zur Erde hörte man es schallen
hättest du ihn nur nicht bekriegt
nun sind deine Anhänger mit dir gefallen.

  Friendship with an angel  Friendship with an angel
Wenn die Hoffnung nicht ausreicht...

Es war an einem sonnigen Nachmittag, als ich auf meinem alltäglichen Rundflug war, um Hoffungslosigkeit zu wittern. Ich flog getarnt über ein kleines abgelegenes Dorf, als mich ein ganz mulmiges Gefühl umgab. Dort war ein Mädchen, das förmlich vor Hoffnungslosigkeit strahlte, dass mir bald schwindelig wurde. Ich setze zum Landeanflug an und sah das Mädchen einige Zeit an. Sie war allein und ging ihrer Arbeit nach; traurig sah sie aus. Nach einiger Zeit hielt ich es für das beste, ihr als Mensch zu erscheinen, um ausfindig zu machen, was mit ihr los war. Es fiel mir schwer ein Wort aus ihr herauszubekommen, denn sie war wirklich nicht gesprächig, aber nach stundenlangen harter Arbeit, fand ich heraus, dass sie sich allein fühlte, denn sie war gerade neu in das Dorf gezogen und dort gab es kaum Mädchen in ihrem Alter, nur zwei, und diese wollten mit ihr nichts zu tun haben, was sie schnell herausgefunden hatte. sie vermisste ihre Freunde zu Hause und die Hoffnung schon aufgegeben, jemals wieder Spaß zu haben. Ich verabschiedete mich von ihr, versteckte mich kurz und flog wieder getarnt in die Luft, so dass ich ihr die Hoffnung zurückgeben konnte, denn irgendwo in diesem Dorf sollte es auch für sie neue Freunde geben. Nach diesem anstrengenden Tag flog ich erschöpft nach Hause, um mich auf meiner Wolke auszuruhen.
Einige Tage später, als ich wieder bei der Arbeit war, kam mir ein Engel entgegengeflogen und begrüßte mich gleich mit einem fröhlichen 'Hallo'. Sie stellte sich mir vor, Lilly ist ihr Name, sie ist der Engel der Glückseeligkeit. Da ich an diesem Tag sowieso nicht so viel zu tun hatte, lud ich sie auf meine Wolke ein und wir unterhielten uns. Bald kam sie auf das Mädchen zu sprechen, dem ich vor einigen Tagen Hoffnung vermittelt hatte. Sie sagte mir, dass sie sie beobchtet hatte. Ich war erfreut, als ich hörte, dass das Mädchen nun tatsächlich eine Freundin gefunden hat, nachdem sie an dem Abend, an dem ich ihr erschienen bin, wegging und dort ein nettes Mädchen kennenlernte. Aber Lilly sagte mir auch, dass dieses Mädchen nicht glücklich sei, was ich gar nicht verstehen konnte. Ich hatte ihr wohl die Hoffnung gegeben, aber ich konnte ihr nicht ihre alten Freunde wiedergeben, und das Mädchen hatte sich in der Zeit, in der sie alleine, nur auf diese festgelegt, dass keine andere sie jemals annähernd ersetzen könnte.
Lilly flog mit mir zurück in das Dorf zu dem Mädchen. Obwohl sie mit ihrer neuen Freundin gerade im See schwimmen war und lachte, spürte ich, dass sie noch immer zu sehr an ihren alten Freunden hing, und sie etwas bedrückte. Nun hat Lilly ihr geholfen, und gab ihr ihre Glückseeligkeit zurück, mit dem Wissen, dass das Mädchen ihre alten Freunde wiedersehen kann, aber bis es so weit ist, dass sie auch mit diesem Mädchen viel Spaß haben kann. Da fiel es mir wie Schuppen von den Augen, manchmal reicht die Hoffnung nicht aus.
Es war schon spät geworden und flogen zurück. Von diesem Tag an, flog ich öfter mit Lilly durch die Menschenwelt. Wir sind ein guten Team...

  Past  Past
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Hallo, liebe Leser, lasst euch etwas über meine Vergangenheit als Mensch erzählen. Ich bin schon froh, dass ich nicht ewig so weiterleben musste. Egal wo man hinsieht, sieht man Übel, Geiz, Rache, Krieg und eine gehörige Portion Hoffnungslosigkeit, na, wenn das schon alles wär gings ja eigentlich, aber so ist es nicht. Wer es schafft die Welt binnen weniger Jahrzehnte zu zerstören kann ja nicht ganz bei Sache sein. Aber ehrlich gesagt, wollte ich gar nicht anders sein, wollte als Mensch nichts bewegen, was hätte ich als kümmerlichen Menschlein auch schon großartig tun können.
Also genoss ich weiter, wo ich nur konnte, denn Gott sei Dank bin ich ja in das soziale Land Deutschland geboren worden, wo für jeden etwas übrig ist. Ja, eigentlich kann ich nicht darüber klagen, über die vielen kleinen Sünden, doch wenn man einmal gekostet hat, will man immer mehr. Also nahm ich mir immer mehr, zumindest soweit es meine finanzielle Lage zuließ, und anscheinend tat sie es gut genug. Ich kaufte statt Filsstifte teure Copic Marker, verwendere statt Wasserfarben Öl und Acryl, hatte einen Schreibtisch dreimal so groß wie normal, kaufte überteuerte Manga, die ich ungelesen in eine Ecke schmiss, aß fünf statt drei mal am Tag, vernichtete Unmengen von Kaffee, rauchte wie ein Schlot, naja, das Übliche halt. Doch war ich wirklich so...ich kaufte mir einmal im Jahr eine neue Hose, wenn überhaupt, und das war dann die billigere, ich kaufte mir auch nur ein T-Shirt im Jahr und kekam irgendwie immer noch eins von meiner Schwester geschenkt, viele Wochenenden am Stück blieb ich zu Hause und verließ nur zum spazieren das Haus. Irgendwo muss man das Geld ja einsparen. Ja, meine Interessen waren mir wichtig, und die bestanden nunmal hauptsächlich im Malen. Ich habe immerzu abgewägt, was für mich besser ist und was schlechter, aber so geht es wohl jedem.
Aber habe ich jemals versucht besser als die üblichen Menschen zu sein, die ich im Grund genommen hasse? Das Experiment 'Mensch' war der größte Fehlschlag in der gesamten Weltgeschichte, denn das Übel überwiegt das Gute.

  Angel of hate  Angel of hate
Seht mich an, seht hier her,
und ich weiß ganz genau
ich mögt mich nicht allzu sehr
doch das macht meinen Magen flau.

Drum lasst mich was von mir erzählen
auch wenn ihr es nicht anders kennt
ich bin nicht nur da um euch zu quälen
der Engel euch ein paar Gründe nennt:

Haben sie sich mit ihren Lieben gestritten
einen kleinen Kampf ausgefocht'
haben sie erst einmal gelitten
doch dann sie sich noch viel mehr gemocht

Ist der Hass unter den Menschen groß
Die Gründe meist Kleinlich
fallen sie sich in den Schoß,
kommen sie zur Einsicht.

Könnt ich euch noch mehr Gründe nennen
ich weiß, immer wär ich im Recht,
müsst ihr von nun an bekennen
der Engel des Hasses ist nicht schlecht.

  God's angels  God's angels
Am Anfang war alles leicht,
Nur Adam und Eva auf Erden ruhten.
doch schon bald hat es Gott gereicht
und er schickte über die Menschen Fluten.

Viele begangen wieder Sünden,
Die Menschen bald zu viele waren,
die Fluten in die Meere münden
die Menschen bleiben zu Hauf in Scharen

Was macht nun Gott,
kann nicht über alles richten
er baut sich die Engel ganz flott,
um unter Menschen Streit zu schlichten

Sie bringen Heilung
wo Menschen Tod gebracht
sie sind Befreihung
der Fluten in der Nacht

Engel schützen mit aller Macht
das menschliche Pack verborben
Gott hat nicht über seine Schöpfung gewacht
was ist aus dem Planeten Erde geworden?

  All the world and his wife  All the world and his wife
Ich ging im großen Paradies entlang des Flusses spazieren, endlich durfte auch ich in die geheimen Filden der weiten Wolken. Hier war es wirklich wunderschön, manchmal wunderte ich mir über die einige entlanglaufende Haustierchen, was hatten dir nur hier zu suchen. Ich muss so lange auf diesen Anbick warten und sie streunen hier umher. Wahrscheinlich werde ich nie verstehen, warum es hier so hell ist, ich bin geblendet. Um der Sache auf den Grund zu gehen, laufe ich ein paar Schritte, bis ich das Ende der Wolken erreicht habe. Ich blicke hinunter, da ist die Erde; dort ist es so dunkel. Richtig, die Sonne. Sie scheint von oben herab, dringt durch den ganzen Smog und spendet den Menschen ein wenig Licht in ihren düsteren Leben. Ja, das Leben. Gott hat es ihnen gegeben, ob sie es glauben oder nicht, es ändert meist doch nichts. Sie gehen ihrem Alltag nach, jeden Tag, und fast immer das gleiche. Stress. Sie arbeiten sich zu Grunde und haben keine Zeit mehr, ihr Geld auszugeben. Oder sie sind so arm, dass sie verhungern. Ich blicke auf Industrieländer, auf die dritte Welt. Von hier oben ist alles eins. Ich sehe die Einheit, sehe weder Elend noch Luxus. So ist die Welt ...von hier oben. Doch ich war dort, was ich nicht sehe, das kenne ich. Nichts bildet eine Einheit, alles ist geteilt. Der eine im Wohlstand, der andere dem Tod nahe, weil er nicht weiß, was Hygiene ist, nur deshalb. Ich werde nie erfahren, warum Gott das zulässt, warum er keine Ausgeglichenheitheit schafft, wie sie so schön doch hier oben im Paradies ist. Er sieht von oben herab er war nicht unten, sieht er die Ungleichheit nicht? Aber er ist allwissend, er weiß es. Er hat uns Engel geschaffen, damit wir uns um seine Schöpfung, die Menschen, kümmern. Um die einzelnen Menschen. Er hat die Macht die Macht, er könnte sie zusammenführen. Aber er will es nicht. Die Menschen sind über sich hinaus gewachsen, was sie vor sich sehen, ist das Jüngste Gericht. Die Erde bebt. So sind Gott und die Welt.

  Paean of praise  Paean of praise
Du bist das Recht, da klopft an die Tür,
wir sind die Bitter und bitten dafür.
Tötest Mensch, Tier und Pflanze,
mit dem Recht, das klebt an deiner Lanze.
Bist die Güte der Menschen, die dich Lieben,
zum Dank wirst du sie niemals in die Ecke schieben.
Bringst Unrecht, Übel und Pain,
doch jeder weiß, das Recht ist dein.

Gottes Richter, das sind wir,
bald schon klopfen wir an deine Tür.
Bringen Böses von Gott gesand,
bald rauben wir die den Verstand.

Wieviel Schönes hast du gebracht?
Machtest eine schlechte Welt und hast gelacht.
Trauer, Schmerz und Bitterkeit,
begleiten den Menschen in Ewigkeit.
Versprichst nach Erden das Paradies,
in ewiger Langweil, bist gar nicht fies.
Wieder wurden wir hinunter geschickt,
zu zerstören der letzte Menschen Glück.

Gottes Richter, das sind wir,
bald schon klopfen wir an deine Tür.
Bringen Böses von Gott gesand,
bald rauben wir dir den Verstand.

Leiden muss der Mensch in dieser Stufe,
hört der Priester laute Rufe.
Wenn er dies erst hat überstanden,
wird er an deiner Seite landen.
Das Recht, das ist bei dir, oh Gott,
wer schlecht ist, der kommt auf´s Schafott.
Tod, Huger und Krieg von dir beschert,
und der dumme Mensch dich weiter verehrt.

Gottes Richter, das sind wir,
bald schon klopfen wir an deine Tür.
Bringen Böses von Gott gesand,
bald rauben wir dir den Verstand.

  Cherub's poem  Cherub's poem
Einsam sitze ich meiner Wolke hier oben,
schaue herab und beobachte das Geschehn,
da kommt ein Engel zu dem Menschen geflogen,
ach, könnt ich doch auch nur dort runter gehn.

Gefesselt bin ich an des Gottes Thron,
darf ihn nur ehren und preisen,
der nächste Engel wartet schon,
macht sich bereit und geht zu ihnen auf Reisen.

Doch sehe ich einmal genauer hin,
erblicke ich Mord, Hass und Kummer,
so ein Leben macht doch keinen Sinn,
wird Zeit, sie zu führen in den ewigen Schlummer.

Mit Gemach hol ich mein einsern Schwert,
Gottes Gesellschaft widert mich an,
fahre zur Erde auf meinem eiskalten Pferd,
so dass die ewige Langeweile hört auf sodann!

Ein Blutbad hab ich verrichtet im Nu,
schließlich bin ich hoch oben erschaffen,
es ist nicht mehr lang und ich hab meine Ruh,
Niedere Engel kommen zu mir und gaffen.

Ein letzter Reim, es ist vollbracht,
das Leid der Erde ist gebannt,
hat es mich endlich zum Ende gebracht,
und ich mir das Schwert in den Bauch gerammt...

  Young angel  Young angel
Nach langer Zeit der Ruhe, hat Gott wieder einen jungen Engel erschaffen, Kevin. Die Bevölkerung vermehrt sich in windeseile, und die Engel steigen hier auf, so schnell man nicht gucken kann. Endlich, Nachschub! Es ist meine Aufgabe, Kevin in die Kunst des Schützens einzuweihen. Oh, habe ich mich noch gar nicht vorstellt? Ich bin Schutzengel Eta, 3285 Jahre alt und schon eine Ewigkeit im Dienst. Weil ich so erfahren bin, muss ich Kevin mit auf meine Streifzüge nehmen. Wir haben keinen speziellen Schützling, wir wachen über alle Kinder, falls ein anderer einmal ausfällt, da ihm aufgrund derzeitiger Umstände mindestens vier davon zur Handgegeben werden.
Die erste Zeit war Kevin erfreut, mir bei der Arbeit zuzusehen, manchmal war er sogar so sensibel angehaucht, dass er vor Glück weinte, wenn sich Mutter und Kind erleichtert in die Arme schlossen, doch irgendwann wurde es ihm zu langweilig. Nun, er schaut mir schließlich bereits 12 Jahre nur zu. Für einen Engel sind zwölf Jahre so gut wie gar nichts, er ist noch immer am Anfang, doch das möchte er nicht einsehen, er wird mit seinem Engeldasein nicht fertig, weil er die Zeitrechnung der Menschen im Blut hat. Immerwieder habe ich versucht, im klarzumachen, dass er noch nicht so weit ist, doch es kam, wie es kommen musste; eines Tages war er verschwunden...
Ich fliege das gesamte Paradies ab und rufe ihn, so laut ich kann. Doch von Kevin ist keine Spur. Meine Befürchtung vergrößert sich und ich eile herab zu den Menschen. Als ich ihn finde, ist es schon zu spät. Was ich sehe, ist unglaublich, er hat einem Kind eine Falle gestellt, auf dass es in sie hineintappt. Es läuft durch den Wald, vor ihm lässt Kevin einen Baum wackeln, es scheint, als solle das Kind dort erschlagen werden?! Nein, es ist noch nicht zu spät, ich fliegen schnell hin, um das Kind beiseite zu schubsen...
Als ich aufwache, finde ich mich in einer Zelle des Himmels vor. Mir tun sämtliche Knochen weh, der Baum muss mich erwischt haben. Ich rufe einen Wärter, denn ich habe viele Fragen. Dieser kommt sogleich und gibt Antwort. Ich habe meine Aufsichtspflicht verletzt, heißt es, und bin aus dem Dienst entlassen. In 230 Jahren kann ich in Frieden als einsame Seele ins Paradies gehen, bis dahin habe ich meine Strafe abgesessen. Kevin ist auf der Stelle getötet worden, er hat sich in Gottes Heilsplan eingemischt. Ich lehne mich auf meinem unbequemen Sitz zurück, so sind also die Engel von Heute.

  The talk  The talk
Herr, lasst mich vortreten,
ich will euch etwas sagen,
einen Engel hat’ ich um Rat gebeten,
und nun beginnen meine Plagen.’

‚Führe aus, junger Engel, der du bist.
Ich werd versuchen etwas zu tun.
Wenn du sagst, so schlimm es ist.
Deine Plagen nehme ich dann Nun’

‚Zu des Hoffnungs Engel ich ging,
denn ich verlor mein Hab und Gut.
Und als ich seine Hoffnung empfing,
schöpfte ich daraus neuen Mut.
‚Abwarten, es wird sicher wieder,
lass dem Elend nicht die Chance.’
Also entspannte ich die Lieder
Und fiel in einen zustand der Traunce.’

‚Nichts hast du getan, du Narr,
verstehst nicht die Worte hoher Engel?
In fremden Rat lauert Gefahr,
wenn man nicht erkennt seine Mängel.’

  The hierarchie  The hierarchie
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Es war der Anbeginn der Zeit. Gott schaute auf sein Werk und es war gut. Doch es hielt nicht lang. Die Schlange überredete Eva von dem Apfel zu kosten und auch Adam konnte nicht widerstehen, und es dauerte nicht lange, bis alles aus dem Ruder geriet. Die Menschen vermehrten sich rasch, Gott ließ alles geschehen, doch er sah, dass seine Schöpfung schlecht wurde. Nun war es an der Zeit, sich ihr zu nähren, doch erscheinen wollte er ihnen selbst nicht. So schuf er die ersten Engel, die als Boten dienen sollten. Diese aber kamen zurück mit gespaltenen Gedanken. Es gab solche Menschen, und solche Menschen. So beschloss Gott, den unschuldigen Kindern und gerechten Menschen Schutzengel zukommen zu lassen, und schuf etwa zeitgleich die zweite Triade: die Verwalter. Sie sollten aufschreiben, was unter den Menschen passiert.
Gott ertrug den Anblick nicht länger, immerzu sah er Engel, die um die Menschen herum kreisten, er fühlte sich einsam und vernachlässigt, also schuf er sich die erste Triade und ließ sie ihn ehren und preisen den ganzen Tag. Dabei ging es ihm wieder gut. Er sah, was er wieder tolles gemacht hatte und fand, dass man den Engeln in den verschiedenen Triaden noch weitere Aufgaben zukommen lassen könnte. Er teile die 3 Triaden in weitere drei Gruppen und beschloss, dass diejenigen, die ihn um ihn herum preisen, die tollsten sein sollen, sie Seraphin, und die, die seine Botschaft den Menschen verkünden die letzten, die Engel.
Entspannt lehnt er sich nun auf seinem Thron zurück, lässt sich bejubeln und schaut den schaffenden Engeln bei der Arbeit zu.

  The 0th triad  The 0th triad
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Und Gott dachte über seine Schöpfung der Engel nach. Er sah die 1. Triade, die mit dem Menschen in Kontakt tritt, die 2. Triade, die himmlischen Aktivitäten verwaltet und ggf. in aufrührerische Tätigkeiten eingreift, und die 3. Triade, die ihn würdigt. Boten, Verwalter und Berater, irgendetwas schien noch zu fehlen. So überlegte er sich eine 0. Triade, die noch höher stehen sollte als die erste. Es sind die Vermittler, die zwischen allen 3 anderen Triaden vermitteln sollen und ihn so von seiner Arbeit weiter entlasten können. Als Befehlshaber Gottes sollen sie edel, anmutig und schön über alle anderen Engeln ergeben strahlen. Sie besitzen 3 Flügel, wovon jeder für eine der Triaden steht, ihre Kleidung ist aus den besten Stoffen gefertigt und mit den wertvollsten Edelsteinen versehen.
Der dritte Chor sollen die Geweihten sein, die über alle Geschehnisse Bescheid wissen und in Angelegenheiten eingreifen, die aus dem Ruder laufen könnten, wenn man die Aktivitäten im Ganzen der Zeit nicht im Überblick hat.
Den zweiten Chor stellen die Befreiten dar, deren Herz die göttliche Moral inne hat und die dafür sorgen, dass Menschen wie Engel Stück für Stück an dem Glück der großen Schöpfung teilhaben können.
Der erste Chor der 0. Triade sind die Sophisten, die weise über die Vorschläge der 1. Triade spekulieren und die letzte Entscheidung treffen.

  Angel of chaos  Angel of chaos
Vor langer Zeit lebte im Himmel ein Engel, der wegen seiner negativen Aura stets auffiel. Er war anders, als die anderen. Überall dort, wo er auftauchte, herrschte Unruhe, doch für ihn war das nichts Außergewöhnliches, denn er war der Engel des Chaos und sorgte zur Genüge dafür, dass der Engel der Ordnung etwas zu tun bekam.
Eines Tages allerdings ging es mit ihm durch. Er fühlte sich als Außenseiter und wurde von den anderen gemieden. Nach jahrelangen treuen Dienst wollte er die Ignoranz nun nicht mehr dulden und es den anderen zeigen. So stieg er zur Erde hinab und setzte flächenweise Wälder in Brand. Die Menschen gerieten in Panik, verloren ihre Häuser und wussten weder ein noch aus. Der Engel des Chaos hatte es übertrieben, was dem Himmel nicht lange verborgen blieb. Um die Brände zu löschen setzte der Engel des Wetters all seine Kraft ein, und das Feuer konnte unter Kontrolle gebracht werden. Nun hieß es den wüstenden Engel aufzuhalten. In Scharen kamen sie auf ihn zugeflogen, redeten auf ihn ein und versuchten ihn eines besseren zu belehren. Vergebens. Der Engel des Chaos richtete seine Macht gegen seinesgleichen, was ein fataler Fehler war, ihm jedoch zur Flucht verhalf.
Nach einigen Tagen der Ruhe setzte er seinen Feldzug fort und verwüstete ganze Städte und anliegende Felder. Dies würde ein Denkzettel sein, den die anderen Engel niemals vergessen würden. Von seinen Taten angelockt zogen nun an die zwanzig Engel gegen diesen einen in die blutige Schlacht. Der Engel des Chaos war mittlerweile vollends außer Kontrolle geraten und die Engel konnten ihn nur mit sehr viel Mühe zu fassen bekommen.
Im Himmel wird er nun seine gerechte Strafe bekommen, doch für die betroffenen Menschen auf Erden kommt das zu spät.