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Als Engel des Zweifels ist es meine Aufgabe, die Menschen dazu zu bringen an anderen, sich selbst und an ihren Entscheidungen zu zweifeln. Sie denken länger nach bevor sie sich zu etwas entschließen, denn sie denken an die Folgen und suchen einen besseren Weg. Sie zweifeln daran, ob die Entscheidungen, die sie treffen, wirklich so gut sind, wie sie denken.


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  Risings and spells

Es gab einmal einen ungläubigen Mann, der Gott nur so zum Spaß auf aller Straße beleidigte.
Er war der Meinung, dass alle Wunder nur mit Zufall oder Glück zu tun hatten. Ich gab ihm den Zweifel, dass so große Taten nicht einfach so passieren und eine Ursache und Herkunft haben.
Er glaubte wieder an Gott und versuchte seinen Glauben zu verbreiten.


  As I became an angel...  As I became an angel...
Ich musste im Himmel lange auf meine Bestimmung warten, Gott hatte einfach keine Aufgabe, die zu mir passte. So konnte ich nur nutzlos im Himmel umherlaufen und mich wie ein Schmarotzer fühlen. Doch ich hatte schnell Freunde gefunden, besonders mit Far, dem Engel der Verdammnis, hatte ich mich angefreundet. Doch trotz ihres Rufes hatte auch sie einige Probleme, hauptsächlich mit männlichen Wesen.
"Was denkt sich dieser Idiot eigentlich?!", polterte sie eines Tages in unsere gemeinsame Himmel-Wohnung.
Die Rede war von William, dem Engel der Grausamkeit. Sie hatten sich durch ihren "gemeinsamen Arbeitsplatz" kennen gelernt und waren schon seit mehr als 60 Jahren zusammen.
"Mit Juria!", fügte sie hasserfüllt hinzu. Juria war der Engel der Hölle und nun hatte Far die beiden zusammen gesehen, wie sie sich geküsst hatten.
"Reg dich ab, sonst wirst du noch zum Engel des Hasses.", plapperte Alrik dazwischen, der öfter bei uns zu Besuch war. "Hätte nicht wenig Lust darauf!", entgegnete sie ihm. Dann wurde sie etwas ruhiger, traurig und gedankenverloren starrte sie auf den Boden vor ihr. Mit Tränen in den Augen murmelte sie schließlich: "Ich. ich werde mich von ihm trennen." Und damit trat Stille ein. Stumm tauschten Alrik und ich Blicke aus. Wortlos verschwand Far in ihrem Schlafzimmer und wir hörten sie die Tür abschließen. Ich seufzte. Jeder wusste, wie sehr sie ihn geliebt hatte. Und es war keine Frage, dass sie das immer noch tat. Er hatte sie so oft aufgemuntert, sie glücklich gemacht, wenn sie traurig war, hatte ihr immer wieder seine Liebe demonstriert. Es gab niemals Zweifel zwischen ihnen. Sie hatten so viel miteinander durchgemacht, und das sollte nun alles aus sein? Unmöglich! Die beiden waren füreinander geschaffen, sie gehörten zusammen!
Langsam ging ich auf ihre Tür zu, ich konnte ihr gedämpftes Schluchzen hören. Ihr Hass war bis hierher zu spüren, er war sogar noch größer als ihre Enttäuschung und Trauer.
Ich klopfte. Nichts. Wieder klopfte ich, diesmal ein wenig lauter. Einige Augenblicke später öffnete sie die Tür, ließ mich ein und schloss wieder ab. Ich hatte Alrik noch einen Blick zugeworfen und ich wusste, dass er verstand, dass wir allein sein wollten.
Ich nahm sie in den Arm und streichelte ihr sanft über den Rücken, dann setzten wir uns nebeneinander aufs Bett.
Traurig aber ernst sah ich sie an. "Du darfst dich nicht von ihm trennen, ihr gehört zusammen.", begann ich. Fest sah sie mir in die Augen. "Möglicherweise, aber es ist mir egal."
So ging es die ganze Nacht weiter und als der Morgen anbrach hatte ich sie nun weitgehend davon überzeugt, dass es ihm sicher Leid täte und dass ihre Trennung sicher nicht Gottes Absicht war.
Sie beschloss ein klärendes Gespräch mit William zu führen und ihn mit ihren Beobachtungen zu konfrontieren. Viele Stunden blieb sie aus, bis sie schließlich hineinschneite und grinste wie ein Honigkuchenpferd. Sie war überglücklich und ich auch. William und Far hatten sich ausgesprochen und ihm tat das alles sehr Leid. Er hatte gleich nachdem er nach dem Kuss mit Juria heim gekommen war, versucht sie zu besuchen und ihr alles zu beichten, obwohl er nicht wusste, dass sie zugeschaut hatte. Doch wir saßen ja im Zimmer und haben ihn nicht bemerkt, Alrik war wahrscheinlich auch heim gegangen, nachdem wir ihn ausgesperrt hatten. Er entschuldigte sich für alles und versprach alles wieder gutzumachen.
Far hatte vorher keine Zweifel gehabt, dass es nicht richtig sein könnte, sich von ihm zu trennen. Doch nun war alles wieder in Ordnung. Anscheinend ist es nicht immer schlecht, Zweifel und Misstrauen in einer Beziehung zu haben.

Einige Augenblicke später rief mich Gott zu sich und übergab mir die Aufgabe, Zweifel zu verbreiten.
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  Private statement  Private statement
Ja, ich glaube an Engel. Ich glaube, dass jeder Mensch einen Schutzengel hat(auch in Gestalt von Tieren), der ihm nie von der Seite weicht, ihn beschützt und ihm hilft so gut es geht. Es wird in den Medien sehr oft von "Wundern" berichtet, besonders im medizinischen Bereichen. Zum Beispiel dass Menschen am Leben bleiben, im Trotz zu jeder physikalischen Logik. Auch privat habe ich so manche Wunder erlebt. Das sind meiner Meinung nach die Taten von Engeln..

Ich denke, dass besondere Menschen nach dem Tod die Möglichkeit bekommen, zu wählen ob sie als Engel weiterexistieren wollen oder nicht.
Ich denke es gibt verschiedene Möglichkeiten eines Engeldaseins. Entweder als einer von Gottes Dienern oder Mitglieder seiner Armee oder einfach zu seinem Vergnügen. Wegen der Schönheit mancher Engel, die ihn erfreut. Vielleicht auch im Engelschor oder als göttlicher Komiker, wer weiß? Aber ich denke, viele werden Schutzengel, die auf der Erde leben und ihren Schützling begleiten, ihn verteidigen und ihm so gut helfen wie sie können. Zum Beispiel in dem sie ihm Hoffnung geben oder Zeichen schicken, damit er den richtigen Weg geht.
Ich denke, jeder Mensch hat seinen ganz persönlichen Schutzengel. Auch wenn manche ihre Arbeit vielleicht lässiger sehen als andere Engel. Aber möglicherweise stirbt niemand ohne Grund. Vielleicht will Gott manche Menschen schon bei sich haben, wenn sie noch jung sind, vielleicht für eine besondere Aufgabe oder um auch ein Engel zu werden. Oder ganz einfach, weil er ihn vor dem zukünftigen Leid, dass dieser Mensch auf der Erde erleiden würde schützen möchte oder weil er weiß, dass er es ohnehin nicht überstehen würde.
Gottes Wege sind unergründlich.
Jedenfalls werden die Schutzengel nach getaner Arbeit, also nach dem Tod ihres Schützlings, entsprechend entlohnt oder er kann versuchen sich als Engel "weiterzubilden" und aufsteigen, oder vielleicht beides.
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