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 In the forest

  Angel of love  Angel of love
Der Engel der Liebe

Aus Gottes' Licht geboren,
habe ich einst geschworen,
auf ewig werde ich euch schützen,
stets in Zeiten der Not euch stützen.

Ich schaue hinein in jedes Herz,
stets vertreibe ich den Schmerz.
Ich schenke euch Liebe und Licht,
erhelle in dunkelster Nacht die Sicht.

Hier und da entfache ich der Liebe Feuer,
stürze jeden in des Lebens größtes Abenteuer.
So glaube mir,
ich helf auch dir.

  Heroic deed  Heroic deed
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Ich möchte euch eine Geschichte erzählen, welche vor vielen Jahren geschah. Damals als es geschah, wusste ich noch nicht den gesamten Ausmaß des Geschehens zu erfassen. Obwohl es meine Geschichte war, doch damals war ich nur ein Menschenkind. Es war eine schwere Zeit, denn damals lag ich im Krankenhaus. Die Medizin noch nicht soweit fortgeschritten und mein Herz schwach. Die Ärzte gaben mir und meiner Familie wenig Hoffnung, wie es schien fanden sie kein Herz, welches mein Körper annehmen würde. Doch schien meine Zeit noch nicht gekommen. Damals besuchte mich immer eine junge Frau, mir völlig unbekannt, doch ich freute mich. Als ich sie das erste Mal sah, umspielte sie das Licht des Flures wie ein Aura aus Licht. Ich hatte schwören können, dass ich Flügel und einen Heiligenschein gesehen hatte. Oft saß sie einfach nur da und redete mit mir, erzählte mir Geschichte oder sang mir ein kleines Lied. Mit der Zeit wurden wir Freunde, zeitweise begann ich sogar zu vergessen, weshalb ich überhaupt in der Klinik war. Je mehr die Zeit verstrich, umso schwächer wurde ich. Doch meine Freundin kam immer wieder und erhielt meine Hoffnungen und meinen Überlebenswillen, allein durch ihre Anwesenheit. Damals hatte ich nichts gemerkt. Doch wenn ich heute zurück denke, fällt mir eins auf … außer mir bemerkte sie niemand, schien ihr niemand Beachtung zu schenken, sie ja nicht mal zu sehen. Damals war es mir ganz recht. Sie war mir das Liebste, neben meiner Familie, ich wollte sie mit niemandem teilen. Doch heute weiß ich den Grund. Sie war ein Engel, mein Schutzengel, ausgesandt um mir zu helfen. Die Ärzte hatten die Hoffnung schon lange verloren, selbst meine Eltern waren schon verzweifelt. Doch ich hielt durch, durch meinen Schutzengel Noel. Und eines Tages, um genau zu sagen war es der Weihnachtsabend, bekamen wir, meine Eltern und ich, die frohe Kunde, dass man ein geeignetes Spenderherz gefunden hatte. Ich wurde sofort operiert, alles lief glatt. So konnte ich, dank Noel, noch viele weitere Jahre erleben, bis meine Zeit schließlich kam.

  Lucifer  Lucifer
Einst geschaffen durch Gottes Hand,
ward ich bald aus dem Himmelsreich verband.
Ihr Menschen nennt mich Luzifer,
eure Seelen sind was ich begehr.

Entsage deinem Gottesglauben,
wir werden deine Seele rauben.
Abends, wenn die Sonne untergeht,
der Hauch des Todes durch die Straßen weht.

Bete nicht, spar dir die Zeit,
denn nun ist es auch für dich soweit.
Niemand kann dich jetzt noch retten,
an die Hölle binden werd ich dich mit Ketten.

Wir säen Schmerz und Leid,
verbreiten Hass und Neid.
Schließ die Augen, das Ende naht,
es ist soweit, wir ernten unsre Saat.

  Meeting with an angel  Meeting with an angel
Meine erste Begegnung mit einem Engel habe ich euch ja bereits erzählt. So möchte ich euch heute meine zweite (bewusste) Begegnung erzählen. Ich habe ja bereits erwähnt, dass ich es geschafft habe meinen Traum zu erfüllen. Ich meine den Traum mit dem Jugendclub. Es war an einem kalten Wintermorgen, ich war etwa 25 Jahre alt, als ich ein junges Mädchen entdeckte. Sie, möchte vielleicht 14 oder 15 sein, lag frierend und völlig verschmutzt in einem Haufen alter Pappkartons. Ich schaute einen Moment den Passanten zu, welche an der Gasse, in welchem das Mädchen lag, vorbei gingen. Doch keiner kümmerte sich um die Kleine, ich war mir nicht sicher, ob es einfach nur Gleichgültigkeit war oder ob das Mädchen für sie eine Art Dekoration war, welches schon jahrelang so unter ihnen lebte. Wie so oft stieg das Mitgefühl in mir auf und ich nahm sie, nach anfänglichem Zögern ihrerseits, mit in die Villa, welche den Jugendtreff beherbergte. Ich gab ihr die Chance auf ein warmes Bad und eine warme Mahlzeit. Vom Schmutz befreit sah sie aus wie ein Engel, dieser Gedanke war beinahe ein Schock. Erinnerte mich dieser Gedanke doch an meine Vergangenheit, an jene Zeit im Krankenhaus. Irgendetwas war seltsam an dem Mädchen, oft starrte sie mich einfach nur stumm an, doch wenn sie etwas sagte, dann waren es Worte wie „Die Zeit ist bald vorbei“ oder „Muss es tun…“ Wirklich verstanden hatte ich sie natürlich nicht, wie ihr euch sicher denken könnt. Doch es war mir egal, sie brauchte Hilfe und so sollte sie Hilfe bekommen. Sie lebte ein paar Wochen in der Villa. Wochen in denen sie mich zu beobachten schien. Nach etwa 2 Wochen begann sie schließlich zu helfen und auch ihr Lächeln schien sie wieder gefunden zu haben. Doch eines Tages, war sie einfach weg. Das einzige was blieb war eine lange weiße Feder auf ihrem Bett. Eine Feder wie von Engelsflügeln.

  Parable of my element  Parable of my element
Damals, es waren gerade mal 12 Jahre nach meiner Wiedergeburt als Engel, lernte ich einen kleinen Jungen kennen. Er muss an die 10 Jahre gewesen sein. Er war sehr schlau und auch sehr talentiert, aber einsam. Seine Eltern waren sehr erfolgreiche Geschäftsleute und somit kaum daheim. Selbst Weihnachten und zum Geburtstag konnte er von Glück reden, wenn sie mal kamen. Für seine Eltern zählte nur Materielles. Sie glaubten sie könnten ihn mit teuren Geschenken abspeisen. Mit der Zeit zog er sich immer mehr in sich zurück, wurde kühl und Distanziert. Er brauchte niemanden. So merkte er nicht, dass er eigentlich sehr beliebt war. Sogar Klassensprecher war er und so hatte er immer viel zu tun. Er kümmerte sich um die Wohnung, um die Belange der Klasse und noch einiges mehr. Doch dies blieb nicht ohne Folge. Er verausgabte sich derart, dass er irgendwann zusammen brach und Wochenlang das Bett hütete. Aber du kannst dir sicher vorstellen, dass er sich nicht an die Bettruhe halten wollte. Immerhin gab es so viel zu tun, von dem er glaubte er müsse sie selbst machen. Er kam nicht einmal auf die Idee seine Aufgabe irgendwem anzuvertrauen. Doch in den Wochen, welche er sozusagen ans Bett gefesselt war, kamen immer mehr Klassenkameraden zu ihm nach Haus und boten ihre Hilfe an. Erst wies er alle zurück, doch mit der Zeit begriff er eins …. er war garnicht so allein wie er immer glaubte. Er hatte Freunde. Freunde die mit ihm durch dick und dünn gehen wollten und ihm immer helfen würden.

  Angels war  Angels war
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Durch Gottes Hand geboren,
ein Platz an Gottes Seite für ihn erkoren.
In seine Eitelkeit hat Luzifer sich verrannt,
darum ward er aus dem Himmelreich verband.

Jener, in der Bibel benannt als Drache,
lebte seitdem allein für seine Rache
Einige Engel ihm treu ergeben,
begannen Luzifers Reich zu beleben.

Luzifer begann den Krieg,
doch auf Gottes Seite lag der Sieg.
Einer riss herum das Ruder,
es war Michael, des Teufels Bruder.

Bewaffnet mit Schwert und Schild,
kämpften die Engel wie wild.
Die Engel hatten keine Wahl,
für den Frieden traten sie an in großer Zahl.

In diesem Krieg wurde Luzifer geschlagen,
den seine Lakaien begannen zu verzagen.
Das Böse schmort nun in der Unterwelt
und Frieden herrscht unterm Himmelszelt.

  Friendship with an angel  Friendship with an angel
Ihr möchtet schon wieder eine Geschichte hören? Hmm .. nun gut. Diesmal erzähl ich euch, wie ich meine beste Freundin kennen lernte. Ja genau, ich rede von Kyra. Es war in einem fernen Land. Ich lief gerade durch einen farbenfrohen Wald. Und glaubt mir, wenn ich farbenfroh sage, dann meine ich richtig richtig riiiichtig farbenfroh. Nicht einfach nur braun und grün und gelb. Nun .. jedenfalls lief ich gemütlich den Wald entlang, als plötzlich ein Mädchen vor mir auftauchte. Ihr Haar war feuerrot und sie trug ein blaues Kleid mit einer weißen Schürze darüber. Im Schlepptau hatte sie ein Mädchen, was wohl in meinem Alter sein mochte. Das zweite Mädchen hatte schwarze Haare mit zwei blauen Strähnen, trug eine blaue Jeans und ein Hemd von etwas hellerem Blau. Das ganze wurde, wenn auch nicht gerade passend, von einem blauen Trenchcoat abgerundet. Ich schaute wieder zurück zu besagtem ersten Mädchen und lächelte. „Hallo Alice.“ Das als Alice angesprochene Mädchen verneigte sich leicht. „Es gibt Arbeit! Die Uhr des Hasen, sie ist …. weg! Er beginnt schon alle mit seiner Panik verrückt zu machen. Du solltest dich beeilen. Damit es schneller geht habe ich dir Hilfe gebracht. Darf ich vorstellen? Dies wird nun deine Miss Watson sein, aber Kyra reicht wohl. Kyra? Dies ist Teddy .. Teddy Holmes.“ Ich schaute erneut zu dem Mädchen und grinste leicht über ihr verdutztes Gesicht. Ich rückte meinen Deerstalker-Hut zurecht und glitt den Inverness-Mantel glatt. „Dann lass uns mal los legen.“

Alice hatte mich eben an einer Kreuzung abgefangen. Meine Eltern sagten immer, man sollte nicht vom rechten Wege abweichen. Was durchaus auch logisch klang, wenn man die Wege verglich. Rechts verlief der Wald weiter so bunt wie eine Packung Smarties. Wohin gegen der linke Weg urplötzlich in einem düsteren Wald überging.

Wie gesagt gingen wir schließlich los. Kyra zögerte etwas, war dies doch noch neu für sie. Ich schob und zog an ihr, bis wir schließlich die Grenze der Farben überschritten. Nun gab es kein Zurück mehr, es sei denn man erreichte sein Ziel. So lies ich meine Begleiterin wieder los und lief weiter. Plötzlich fing es an .. erst leise und schließlich immer lauter. Es machte TICK TACK TICK TACK. Wie eine Zeitbombe klang es .. oder vielleicht doch die Uhr? Kyra schaute sich verwirrt um und fragte mich schließlich auch „Hörst du das? Dieses Ticken? Das ist bestimmt die Uhr!“ Ich nickte leicht und wiederholte „... bestimmt die Uhr.“ und plötzlich erklang hoch über uns „... bestimmt die Uhr“ Fragend schauten wir auf und entdeckten schließlich eine lila gestreifte Katze. Oder besser gesagt, ein Mädchen in einem lila gestreiften Katzenkostüm. Immer wieder wiederholte sie die drei Worte. Das sie sich zu amüsieren schien konnte man deutlich an dem Grinsen, mit welchem sie auf uns hinab schaute, erkennen. Doch hatte ich momentan keinen Nerv dafür, immerhin hatten wir einen Fall zu lösen.

Also wandten wir uns wieder unserem Weg zu und liefen eine Weile, bis Kyra mich schließlich auf etwas aufmerksam machte „Schau da ist ein Feuer .. ein Lagerfeuer glaub ich. Lass uns nach schauen, vielleicht weiß dort jemand Bescheid ..“ Ich nickte zustimmend und so kämpften wir uns durchs Gestrüpp und ließen den Weg immer weiter hinter uns. Plötzlich landeten wir auf einer Lichtung, welche von zwielichtigen Gestalten bewohnt wurde. Ich kannte sie bereits von früheren Fällen. Es waren die Black Sword Piraten. Ein resignierter Seufzer meinerseits machte die Burschen schließlich auf uns aufmerksam. Ich schob meinen Mantel etwas zur Seite und zog meine Waffe. Es war eine 50cm lange Lakritzstange. Ein erstickter Laut von Seitens Kyra und ein „Ist das dein Ernst?“ ließen mich wissen, dass sie mich wohl für übergeschnappt hielt. Aber es war zu spät, mehr als ein „Was denn? Ich hatte Hunger!“ konnte ich nicht mehr sagen. Der Anführer der Piraten kam auf uns zu. Schon von weitem lachte er uns aus. Höhnisch meinte er „Mit dieser kleinen Lakritzstange willst du mich besiegen? Dass ich nicht lache!“ und schon zog er ebenfalls seine Waffe. Ihr könnt euch sicher denken, dass seine Lakritze noch um einiges länger war. Genau genommen war sie sage und schreibe 100cm lang. Kyra fiel in Ohnmacht, während mein Gegner und ich uns in die typische Anfangsposition von Fechtern brachten. Doch dann grinste ich den Käptn hinterhältig an und stürmte auf ihn zu, mit der festen Absicht, seine Lakritze aufzuessen, ehe er zuschlagen konnte.
Plötzlich erschien vor mir ein schwarzes Loch. Aus ihm dran ein schrilles klingeln wie ein …. Wecker. Ich versuchte noch mich zu wehren, doch es sog mich unbarmherzig in sich auf und schließlich …. erwachte ich.

  Past  Past
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Ihr scheint ja richtig süchtig nach Geschichten zu sein. *Lächelt* Nun dann möchte ich euch von meiner ersten Weihnacht im Heim erzählen. Wie schon gesagt war ich gerade mal 13 Jahre alt, als ich meine Eltern verlor. Das Heim war nicht sonderlich komfortabel. Es besaß ein paar Schlafsäle in denen mehr Kinder schliefen, als ich bis dahin zählen konnte. Und auch sonst hatte das Heim nicht viel …. einen kleinen Garten, für deren Zeit die Angestellten kaum Zeit hatten, ein paar Spielsachen , ein Spielsaal, eine Küche, so wie ein Schlafsaal für die Erwachsenen und eine Halle die vor allem als Speisesaal genutzt wurde.

Ich hatte nicht viel Hoffnung was das Weihnachtsfest betraf. In den letzten Wochen vor Heilig Abend zog ich mich immer mehr zurück und versank in Kummer und alten Erinnerungen. Ich verstand nicht, wie sich die anderen Kinder auf Weihnachten freuen konnten. Der große Tag rückte näher und näher ohne, dass ich irgendetwas festliches im Heim entdecken konnte.

Dann war es endlich so weit. Wie gewöhnlich wurden wir zum Essen in die große Halle gerufen. Erst wollte ich gar nicht hin, doch die anderen Kinder … jene mit denen ich mich zu dem Zeitpunkt halbwegs angefreundet hatte … zerrten mich mit sich. Widerwillig ergab ich mich meinem Schicksal und betrat die Halle. Da sah ich es. Ein gigantischer Weihnachtsbaum, welcher über 2 Etagen groß war. Und an ihm hingen viele bunte Lichter, Kugeln, Lametta und kleine Basteleien, welche wir zuvor machen sollten. Unter dem Baum erkannte ich sogar einige Berge von schön verpackten Geschenken so wie ein wahres Festessen.

Einer meiner Freunde erzählte mir schließlich, dass die Angestellten für Weihnachten immer etwas auf ihren Lohn verzichteten, damit das Heim die ganzen Sachen kaufen kann. Hinzu kamen noch ein paar Spenden aus der Nachbarschaft. Und all dies nur, um uns Heimkindern etwas Glück zu schenken, selbst wenn es nur für so kurze Zeit war.

Ich bekam übrigens ein kleines Engelpüppchen, welches all die Zeit die ich noch lebte mein Glücksbringer war.

  Angel of hate  Angel of hate
Der Engel des Hasses

Der Hass ist sein Element.
Meiden tut ihn, wer ihn kennt.
Liebe und Glück verachtet er,
Unglück will er und noch mehr.

Er ist böse und gemein,
alles andere ist nur Schein.
Dein Vertrauen will er gewinnen,
um dann mit seiner Arbeit zu beginnen.

Schenkst du irgendwem deine Liebe,
so verteilt er kleine und große Hiebe.
Er liebt es, wenn du leidest,
dich versteckst und andere meidest.

Wird dir das Handeln der andern zu viel,
so sei gewiss, er hat seine Hand mit im Spiel.
Lass den Hass niemals siegen,
stets die Liebe überwiegen.

Selbst die guten Engel haben ihn verlassen,
aus diesem Grund tut er alle hassen.
Folge niemals seinen bösen Worten,
öffne stets deines Herzens Pforten.