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Würdest du mir Glauben schenken,
ohne drüber nachzudenken,
dass die Menschen nicht können in Frieden leben,
müssen immer noch Macht & Reichtum streben.
Oder könntest Du mir einen sagen, der Gutes tut,
ohne ihn zu bitten,
der nicht hat Rauschebart & Weihnachtsschlitten?
Natürlich könnten da ein paar sein,
doch ist deren Anzahl ziemlich klein.
Sind Menschen eigentlich so wichtig
& ist es eigentlich richtig
die Welt ihnen zu überlassen,
wo sich doch die Rassen
alle & für immer hassen?
Oder ist es, weil sonst ausbricht weit & breit
bei den Engeln die Arbeitslosigkeit?
Muss denn alles wirklich sein?
Hat nicht jeder Mensch sein inneres Schwein,
das sich irgendwann mal zeigt,
weil keines für immer schweigt?
Haben meine Gedanken eigentlich einen Sinn,
da ich ja eh ein Engel bin?

 
Was wäre Gott ohn seine Engel?
Ein kleiner namenloser Bengel!
Er brauchte sie & braucht sie immer,
denn ohne Diener keinen heil´gen Schimmer.
Doch die Engel sind ihm Treu ergeben,
nur wenige würden sich gegen ihn erheben.
Sind es auch wenige, es kann geschehen,
dass sie im Kriege mit Lucifer ziehen.
Würden alle Engel gegen den Vater sein
-& das wäre gar nicht fein-
wäre es der Tot von Gott,
doch genug mit Hohn & Spott
-fast alle Engel sind loyal,
& nur ER hat die Macht total.

 
Meine Elemente sind,
In der Bibel stehts geschrieben,
Der Sünden gar sieben.

Die schönste ist die Eitelkeit.
Sie gibt es weit & breit & niemand kann sich ihr entziehen,
Gar vor ihr fliehen.

Die dickste ist die Völlerei,
Kein Schmaus geht an ihr vorbei
& Beziehungen brechen an ihr entzwei.

Die erotischste ist die Wollust.
Ist sie nicht da, wird die Ehe zum Frust & gibt es davon zu viel, ist der Neid mir ihm Spiel.

Neid ist am lustigsten,
denn der treibt die Langeweile aus
& bekommt sehr viel Applaus.

Am bequemsten ist die Faulheit, denn die geht niemals zu weit.
Mit ihr ist die Welt so einfach schön, ohne Stress & fröhn'.

Am reichsten ist die Habgier,
Denn alle ehren ihr Geld & ohne dieses wäre diese Welt
Nichts wert.

Am gemeinsten ist die Rache & ihre Gelüste,
Denn sie hilft gegen Neid & Früste.











 
Der Wind fährt durch meine Haare,
Über mir ist der klare
Himmel
& darunter wimmelt,
Die Welt voller Leute,
Diese riesige Meute,
Ohne Sinn & verstand.
Sie leben nur unter Gottes Hand,
& werden erst weise,
Wenn sie ganz leise
Verscheiden, & in den Himmel schweben,
Wo wir ihnen ein Gewand werden weben,
Um ein Engel zu werden
& nie wieder sterben.

Ich fliege um die Welt,
Grad wie es mir gefällt,
Vergesse nie, was ich zu tun habe,
Die Aufgabe zu erfüllen, dank meiner Gabe,
Die ich nutze
& die Sterblichen schütze.

Auf dem Rücken die Flügel,
Mit denen ich fliege über Berge & Hügel.
Überm Kopf der Schein,
Mit dem ich kann ein Engel sein.
In der Hand das Schwert,
Von sehr großem Wert,
& mit nur eins im Sinn:
Gut das ich ein Engel bin

 
Menschen sind komische Geschöpfe,
essen, morden, klauen, machen sich Zöpfe.
Menschen sind grob & gemein,
wollen immer die absoluten Herscher sein.
Menschen haben nur ein Leben,
& dennoch wollen sie nach zweien streben.
Doch Menschen haben auf ihren Schutz ein Recht,
ob gut ob schlecht,
wir mögen alle
& dafür bauen sie uns eine goldene Halle.
Menschen haben auch gute Seiten,
auch wenn sie auch gerne streiten,
wir Engel haben sie alle gern,
von hier an bis zum nächsten Stern.

 
Meine Elemente sind,
In der Bibel stehts geschrieben,
Der Sünden gar sieben.

Die schönste ist die Eitelkeit.
Sie gibt es weit & breit & niemand kann sich ihr entziehen,
Gar vor ihr fliehen.

Die dickste ist die Völlerei,
Kein Schmaus geht an ihr vorbei
& Beziehungen brechen an ihr entzwei.

Die erotischste ist die Wollust.
Ist sie nicht da, wird die Ehe zum Frust & gibt es davon zu viel, ist der Neid mir ihm Spiel.

Neid ist am lustigsten,
denn der treibt die Langeweile aus
& bekommt sehr viel Applaus.

Am bequemsten ist die Faulheit, denn die geht niemals zu weit.
Mit ihr ist die Welt so einfach schön, ohne Stress & fröhn'.

Am reichsten ist die Habgier,
Denn alle ehren ihr Geld & ohne dieses wäre diese Welt
Nichts wert.

Am gemeinsten ist die Rache & ihre Gelüste,
Denn sie hilft gegen Neid & Früste.

  By Lis-chen  By Lis-chen
Die sieben Totsünden, glaube mir,
schaden anderen und auch dir.
Die Rache finden niemals Ruh,
den auf Rache folgt Rache immerzu.
Der Neid mach einem blind vor Liebe und Glück,
oft findet man dann nicht mehr zurück.
Die Habgier lässt dich nicht schätzen wichtige Sachen,
wie Familie und Freunde nur auf Geld tust du wachen.
Die Eitelkeit veretelt einem manche Freundeschaft,
und auch so die manche Liebschaft.
Die Faulheit lässt dich vieles verpassen,
und doch kannst du sie nicht hinter dir lassen.
Auch mit Völlerei freunde dich nicht an,
sie zieht dich gern in ihren Bann.
Die Wolllust verführerisch wirken mag,
was nur an ihrer Maske lag.
Die sieben Sünden tragen alle Masken auf,
sonst kommt vielleicht noch einer drauf,
dass man mit Wolllust, Völlerei, Habgier Neid,
Rache, Faulhei, Eitelkeit,
im wahren Leben nicht kommt weit.
Drum lass sie sein durt wo sie sind,
in der Hölle, ja mein Kind.