Principality of vampires Principality of vampires
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Meine Aufgabe ist ,das natĂĽrliche Gleichgewicht zwischen Vampiren und Menschen zu erhalten.
Aufzupassen das die Vampire nicht allzu viel Unfug anstellen und andererseits von den anderen Geschöpfen
der Nacht nicht zu sehr gepisakt werden. Vampire werden zwar zu den dunklen Geschöpfen gezählt, sind aber
von Gott geschaffene Wesen. Daher benötigen Sie einen Engel (MICH), der im Himmel eine Stimme für sie
erhebt. Jemand der etwas Ihre Bahnen lenkt und auf sie achtet.


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  Risings and spells

Just in diesem Moment erhole ich mich von dem wahrscheinlich größten schock meines bisherigen Engeldaseins. Verd***** Sch****, die haben MICH doch tatsächlich befördert. Ich bin jetzt Erzengel *brustschwell*. Find ich schon krass. Aber verstehen tu ich es immernoch nicht. Im Prinzip hab ich nur meinen Job gemacht wie immer. Na ja gut, vielleicht nicht ganz wie immer. Vor zwei Monaten ist ein Dorf in Assiah angegriffen worden. Eine Siedlung in der Nähe von Tokyo in dem Ausschliesslich Vampire leben. Geborene Vampire um genau zu sein. Aus zuverlässiger Quelle wusste ich, dass ein paar Dämonen darunter auch Balthazar, beauftragt wurden das Dorf incl. seinen Bewohnern dem Erdboden gleich zu machen. Tja, meine Quelle. Ich will keine Namen nennen, es War Brad Crawford. Ich will ja keine Lobeshymnen auf mich selbst singen, aber ich war echt gut. Mit einem kleinen Team von Helfern hab ich den Stinkstiefeln richtig eingeheizt. Auch ein paar Vampire kamen uns zur Hilfe. War eine echt blutige Angelegenheit. Meinen Assasins bin ich echt zu Dank verpflichtet. Ohne die Jungs von Weiß und Schwarz wäre ich echt aufgeschmissen gewesen. Na ja, auf jeden Fall haben wir die Ärsche wieder in die Hölle befördert. Das soll anscheinend der Anstoss für meine Beförderung gewesen sein. Nachdem alle (ausser den dämlichen Dämonen) überlebt haben, fand ich das auch echt nett. =)


  As I became an angel...  As I became an angel...
„ Hey Burn! Schau mal hier! Ein neuer Job für dich“, rief Eressea lachend als sie am Schwarzen Brett neben der Mensa stand. Beleidigt schlurfte ich vorbei. <br>/~Seit 300 Jahren arbeitslos. Echt deprimierend! ~/<br>Nach meinem Abschluss war es mit Aufgaben rar und ich fühlte mich zu keiner wirklich berufen. Auch kam keines meinem Interessengebiet, den dunklen Geschöpfen wie Vampire, auch nur ansatzweise nahe. Der Engel der Vampire war damals ein uralter, zerstreuter Engel, der eigentlich mehr Wissenschaftler als Beschützer war. Sein Name war Constantine. Ab und zu half ich ihm bei ‚Einsätzen’, wie er es nannte. Wenn es um den Schutz eines Vampirs ging blieb allerdings die meiste Arbeit an mir hängen. Schon damals dachte ich eigentlich das er keine fünfzig Jahre mehr machen würde. Da hatte ich mich wohl getäuscht. <br>Nun ja, insgeheim wollte ich einen Job, aber so einfach ließ ich mich nicht abspeisen. Vor allem nicht von Eressea. Als eine meiner besten Freunde wusste sie, wie sehr es mich wurmte das ich nach meinem grandiosen Abschluss keine Aufgabe fand. Allerdings war ich da nicht der einzigste Pechvogel. Ein Junge aus meinem Jahrgang teilte mein Schicksal, obwohl es bei ihm nicht allzu verwunderlich war. <br>Neville war der schlechteste Schüler den ich je gesehen habe. Selbst durch die Nachhilfe von 5 Mitschülern, inklusive mir, hatten wir es gerade so geschafft das er mit Ach und krach die Prüfungen bestand. Seitdem zählte auch er zum erlesenen Kreis meiner Freunde. <br><br># # # # # # # #<br><br>Später am Abend trafen wir uns bei Neville. WIR waren Neville (logischerweise), Eressea, Naomi Naoe und meine Wenigkeit. Unser monatlicher ‚Pomonoly’-Abend war mal wieder fällig. <br>(Kurze Erklärung: Bei diesem Spiel geht es darum durch Aufgaben und Spielchen ‚Traiding Cards’ zu sammeln. Zehn Cards bilden ein Set. Es sind Bilder zu einem Thema, Musikgruppe oder Film. Bei bestandenen Aufgaben erhält man eine beliebige Card aus einem Stapel der in einer Maschine aufbewahrt wird. Diese Maschine funktioniert ähnlich wie ein Kartenmischer. Es gewährleistet das nicht geschummelt wird. Ziel ist es als erster ein Set zu vervollständigen. Dabei ist jedem Spieler überlassen welches Set ersammelt. Bei verlorenen Aufgaben muss der Spieler eine Runde aussetzen.) <br>Um dem Ganzen einen kleinen Kick zu geben, schlug Eressea vor eine Wette abzuschließen./~ Na Super! Das ist also die Rache für heute Mittag oder was? ~/<br>Ich muss gestehen , ich schaute mir das Jobangebot nicht mal an. Danach war Eressea ziemlich stinkig auf mich. <br>/° „Wie kannst du so was einfach ignorieren? Wenn ich dir sage das ich ein Job für dich dann passt das auch!!!“ °/ Na da hab ich ja jetzt den Salat. <br>„Na ja, vielleicht nicht unbedingt eine Wette. Eher ein Wettkampf. Wer als erstes sein Set fertig hat gewinnt! Allerdings gilt das nur für Neville und Burn. Ein Zweikampf sozusagen. *hihi*“ endete Eressea<br>„Und was springt für uns dabei raus?“ fragte Neville ängstlich. <br>„Ach nichts besonderes. Der Gewinner erhält von mir ein Angebot das er nicht ausschlagen kann“ erklärte Naomi. Sie vertrat einen Engel in der AVZ (= <b>A<b/>ufgaben<b>v<b/>erteilungs<b>z<b/>entrale). Dieser musste in einer wichtigen Mission zur Erde. Was Neville und ich zu diesem Zeitpunkt nicht wussten war, das die ganze Sache auch ohne ‚Pomonoly’ so gekommen wäre wie sie kam. Was soll ich sagen? Neville spielte wie ein Weltmeister. Er übertraf sich selbst. Allerdings musste er trotzdem oft genug aussetzen. Ich konnte machen was ich wollte. Ich hatte mein Set als erster fertig. <br>Entschuldigend sah ich Neville an und sagte im Flüsterton: „Vollständig“ <br>
Eressea und Naomi sahen sich triumphierend an. <br>„Na dann komm mal mit Neville.“ Damit schnappte sich Eressea den ziemlich verstört blickenden Quotenmann in der Runde und verließ mit ihm das Zimmer. Ich sah ihm noch hinterher nachdem die Tür längst wieder geschlossen war. <br>„Jetzt schau nicht als würde gleich die Welt untergehen“, holte mich Naomi aus meinen Gedanken. „Dem Kleinen geht’s gut. Eressea kümmert sich um ihn.“ <br>
„Also, was hast du für ein Angebot?“ fragte ich sie leicht mürrisch. Was dann passierte kommt mir jetzt noch vor wie ein Traum. Sie hielt mir ein Blatt vor nie Nase und sagte: „Liess das!“ <br>Was ich lass verschlug mit den Atem. Der Posten von Constantine war frei geworden. <br>„Er ist in Ruhestand gegangen.“ <br>/~ Ich kann Engel der Vampire werden? Gerade jetzt als ich mich an meine Zwangsfreiheit gewöhnt habe soll ich einen Job annehmen bei dem ich weiß wie undankbar er ist? ~/<br>Ich fragte Naomi ob das ihr ernst sei. <br>
„Mein voller ernst!“ bestätigte sie nickend. „Es gibt keinen Engel der das besser könnte als du! Also nimmst du ihn an? Eressea wäre echt sauer wenn nicht. Sie war heute Mittag total enttäuscht als du nicht auf den Anschlag am Schwarzen Brett reagiert hast.“ <br>/~ So ist das also?! Alles eingefädelt? EGAL! Das ist MEINE Chance! ~/<br>„Okay. Ich bin dabei“ verkündete ich „aber nur unter einer Bedingung!“ <br>„Und welche?“ <br>„Neville bekommt auch einen Job!“ <br>Naomi lachte. <br>„Alles schon geschehen. Eressea unterbreitet ihm just in diesem Moment ein Angebot als Engel der Kräuterkunde.“ <br><br>Tja und so wurde ich zum Engel der ich bin.

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  Private statement  Private statement
Ja, ich glaube an Engel. Die Begebenheit die ich jetzt hier nieder
schreibe habe ich noch nie jemandem erzählt. Als ich 5 Jahre alt war
starb mein Großvater mütterlicherseits. Er war der einzige Opa den ich
kannte. Meine Eltern, besonders meine Mutter versuchten das ganze
vor mir zu verheimlichen. Als ich es, logischer weise, doch irgendwann
rausfand war das Theater groß. Ich habe meine Mutter gehasst. Und vorallem
habe ich nicht verstanden warum mein Opa sterben musste. Und da ich weder mit
meiner Mutter noch mit meinem Vater redete konnte es mir natürlich auch
keiner erklären. Ich hab mich eine Weile ziemlich abgeschottet.

Bis ich eines abends bei meiner Oma schlafen durfte. Ich schlief wie immer
in ihrem Bett. Auf der Seite meines Opas. Da ich wie gesagt erst 5 war
brachte meine oma mich sehr früh zu Bett. Kaum war ich eingeschlafen ging
Sie ihrer Abendbeschäftigung nach.
Ich schlief tief und fest, bis ich irgendwann leise meinen Namen hörte.
Ich öffnete die Augen und neben mir lag mein Opa. Er sah aus wie immer.
Er roch auch wie immer. Eine Mischung aus Schweiß, Pomade und
Kloster Frau Melissengeist. Ich liebte den Geruch. Bis heute. Auf jeden Fall
merkte ich das was anderes war. Seine Erscheinung war strahlender. Er besass
ein inneres Glühen und er hatte einen sehr wissenden und gütigen Blick.
Anders als vor seinem Tod.

Ich sah ihn an und als wüsste er was ich ihn fragen wollte sagte er:"Sei nicht
böse auf deine Mama. Sie kann gar nichts dafür und es macht Sie noch trauriger
wenn du nicht mit ihr redest. Das ich gestorben bin ich für euch alles sehr
schwer. Aber für mich war es an der Zeit. Du weißt ja das ich sehr krank war.
Tja und meine Aufgabe hier ist erledigt. Deswegen hat Gott mich zu sich und
allen anderen Engeln geholt."
Als ich ihn fragte ob er auch ein Engel sei bejahte er das.
"Aber jetzt bin ich ganz alleine für dich wieder dein Opa. Komm kuschel dich zu mir.
Und dann wird geschlafen."
ich drückte mich ganz fest in seine Arme und spürte die Wärme und Güte die von ihm
ausging. Kaum hatte ich die Augen geschlossen fiel ich auch schon in einen tiefen
und angenehmen Schlaf. Ich träumte von meinen Großeltern, meinem Opa wie wir
in seinem Büro saßen und gemalt haben, oder im Wohnzimmer auf dem Fernsehsessel
saßen und Tagesschau gesehen haben.

Am nächsten Tag war die Wut über meine Mutter verraucht. Und seitdem kann ich
mit gutem Gewissen sagen JA, ich glaube an Engel.

In meiner Vorstellung ist es wie in einer riesigen WG. Jeder Rang hat seine eigene Etage. Es gibt Plätze und Orte in dem Haus in dem bestimmte oder alle Ränge zusammen kommen können. Aber eigentlich spielt das „Leben“ mehr in den eigenen Etagen.
Es gibt „Arbeitsgruppen“, wie im menschlichen Leben auch. Es gibt verschiedene Jobs die erledigt werden müssen, jeder hat seine geregelte Arbeit und geht dieser nach.
In der ‚Freizeit’ trifft man sich mit Freunden und redet mit ihnen und verbringt den Abend beisammen. Es gibt ein ‚Radio-Vision’ über das alle die neusten Neuigkeiten von Erden und aus der Himmels-WG empfangen. Man kann darüber auch seine Freunde ‚anrufen’ und seine ‚Schutzbefohlenen’ auf Erden beobachten. Die Etagen bestehen aus einem weichen, weißen, aber wiederstandsfähigem Material. Man kann sich dagegen kuscheln, aber auch Bilder an den Wänden aufhängen. Gegessen wird in der Gemeinschaft der Etage. Genauso sieht es in der Hölle aus. Die Satane beherrschen die unterste Etage und die ‚Geschöpfe der Nacht’ die oberste, der Erde am Nächsten Etage. Ach so, Alkohol darf ein Engel nicht trinken und Sex ist ja sowieso nicht drin. Alles Androgyne. Hobbymäßig macht ein Engel meistens künstlerische Dinge. Lesen, schreiben oder malen. Oder etwa doch nicht?

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