| Exams | Back |
| About our angels | Pet's Heaven adventures | Contests | Sidelines | |
| Pictures | ||||
|
|
|||
| Angel of love |
|
Kannst du es hören?
Das Klopfen der Herzen Lasst uns nicht stören Es würde nur schmerzen Das Schicksal hat sie zusammengeführt Jetzt sind sie nicht mehr alleine Dies hat wirklich jeden gerührt Nicht nur jenen oder eine Doch was ist geschehen das sie haben so ein Glück? Ganz einfach – ein Engel kam herbei geflogen Nun ist alles nur noch ein Erinnerungsstück Ganz ehrlich ich habe euch nicht angelogen |
| Heroic deed |
||
|
Es war dunkel auf der Straße. Viele der Laternen funktionierten nicht richtig und waren am flackern. Und genau hier auf dieser, eigentlich ziemlich sicheren Straße, befand sich das größte Einkaufzentrum der Stadt. Tagsüber liefen hier viele Menschen rum, doch Abends oder eher gesagt Nachts, war hier niemand mehr unterwegs.
Direkt vor dem Einkaufszentrum lag ein Parkplatz auf dem sich Nachts einige zwielichtige Gestalten herumtrieben und auch in dieser Nacht sollte hier keine Ruhe einkehren. Seit mehreren Wochen machten fünf Jungendliche die Gegend um das Einkaufzentrum unsicher. Die Polizei wusste nicht wer sie waren und konnten somit auch niemand festnehmen und so blieb der Polizei nichts anderes übrig als abzuwarten bis jemand die Fünf identifizieren könnte – doch nach dieser Nacht sollte das nicht mehr nötig sein. Spät am Abend fuhr ein dunkler Lieferwagen auf den Parkplatz vor dem Einkaufzentrum. Vier Leute stiegen aus während eine weitere hinter dem Steuer sitzen blieb. Es war von vornherein klar was die fünf vor hatten und das es die Jugendlichen waren die für einige andere Überfälle verantwortlich waren. Dieses Mal hatten sie anscheinend vor das Einkaufzentrum zu überfallen und die kaum funktionierende Beleuchtung war perfekt für sie um nicht erkannt zu werden. Doch trotz allem vergaßen die fünf eines: irgendjemand wird immer in der Nähe sein und sehen was sie gerade machten. Und das wurde ihnen zum Verhängnis. Nachdem vier von ihnen ausgestiegen waren gingen sie zu den Glastüren. Ein kurzer Blick ins Innere verriet ihnen das die Luft rein, jedenfalls was die Sicherheitsbeamten betraf, die Alarmanlage war ein anderes Problem, doch nicht für sie. Einer der vier ging auf die hintere Seite das Geländes und begab sich zur Stromversorgung; nur wenige Minuten später war der Alarm ausgeschaltet und die Glastüren wurden aufgebrochen. Es dauerte nicht mal eine halbe Stunde und die vier hatten alles was sie brauchten. Die Sachen, hauptsächlich Elektrogeräte wurden in den Lieferwagen gepackt. Die vier stiegen wieder ein und kurz darauf setzte der Wagen sich in Bewegung. Doch kaum waren sie ein paar Meter gefahren, explodierte der Motor und der Wagen stand still. Alle fünf stiegen aus. Keine wusste was passiert war und so fluchten sie vor sich hin. Es war klar das sie ein anderes Auto beschaffen mussten um die Sachen wegzubringen und vor allem mussten sie schnellst möglich verschwinden bevor doch noch jemand etwas mitbekam. Doch dafür war es zu spät. Die Jugendlichen waren gerade dabei ein paar der gestohlenen Sachen einzupacken und sie so davon zu schaffen als die Laterne unter der sie standen ausging. Sie sahen sich um und am Ende des Parkplatzes sahen sie eine Schattengestalt die sich langsam auf sie zu bewegte. Die fünf gerieten in Panik, wollten aber auch nicht ohne ihre Beute verschwinden und so beschlossen sie – da sie ja in der Überzahl waren – gegen die unbekannte Person zu kämpfen. Doch bevor sie den ‚Schatten erreichten verschwand er im Nichts, bis er schließlich hinter ihnen auftauchte. Die fünf ließen sich davon nicht beirren, auch wenn sie nicht wussten warum der Unbekannte immer verschwand und wieder auftauchte hielt es sie nicht davon ab zu versuchen ihn zu schnappen. Was den fünf allerdings verborgen blieb war die Tatsache dass der Unbekannte den Stillen Alarm im Kaufhaus ausgelöst hatte und dass schon bald die Polizei eintreffen würde. Es dauert kaum 10 Minuten und Sirenen ertönten in der Nähe, mehrere Polizeiautos fuhren auf den Parkplatz und die Jugendlichen hatten keine Chance zu verschwinden. Zwei Polizisten gingen zum Lieferwagen und sahen sich die erbeuteten Schätze an. Ich frage mich wer den Alarm ausgelöst hat, anscheinend hatten sie den Alarm abgestellt. War wahrscheinlich ein Kurzschluss. Genau wie die Tatsache dass der Motor auf einmal nicht mehr funktioniert hat? Schon möglich. Komm schon, das glaubst du doch wohl selbst nicht. Und was war es dann? Die beiden sahen sich fragend an als plötzlich eine weiße Feder auf den Boden fiel. Die Polizisten sahen nach oben und sahen gerade noch einen Schatten der davon flog. | |
| Lucifer |
|
|
Tief unten sitzt er allein
Auf all dem toten Gebein Umgeben von Feuer und Glut Kocht innerlich seine Wut Gehasst und verbannt So wurde er bekannt Jeder kennt seinen Namen Doch wollen ihn nicht sagen Viele haben vor ihm Angst Er will dass du nur noch bangst Im Dunklen wartet er auf seine Stunde Beeil dich und geb Kunde Los versteckt euch vor dem Grauen Versucht bloß nicht ihm euch anzuvertrauen Gebt ihr ihm euer Herz Werdet ihr erfahren nur noch Schmerz |
|
| Meeting with an angel |
|
|
Es war ein Freitag und abgesehen davon das heute Abend eine Party in der Schule steigen würde war es eigentlich ein Freitag wie jeder andere – das dachte ich jedenfalls noch am Anfang.
Als ich aufstand ließ ich mir wie immer ein wenig mehr Zeit um richtig wach zu werden. Ich bin halt kein Mensch der früh morgens schon gut gelaunt ist, allerdings sollte sich meine Laune schon bald sehr viel verschlechtern. Nachdem ich endlich wach genug war schnappte ich mir was zum Anziehen und verschwand im Bad des oberen Stockwerkes. Ich wohnte zusammen mit meinen Eltern, meiner älteren Schwester und meinem kleineren Bruder in einem zweistöckigen Haus. Ich selber wohnte direkt unter dem Dachboden den ich mir hart erkämpfen musste da meine Schwester auch dort wohnen wollte und meine Eltern das Teil eigentlich als Abstellkammer benutzen wollten, doch am Ende hatten sie aufgegeben und meine Schwester bekam ein Zimmer im Zweiten Stock – eines der größten Zimmer im Haus und das obwohl sie kaum Sachen hat um das Zimmer zu füllen. Nachdem ich mich geduscht und angezogen hatte ging ich in die Küche, machte mir etwas zu essen und ging wieder rauf in mein Zimmer um meine Schultasche zu holen die ich am Abend zuvor gepackt hatte. Ich schnappte mir noch meinen Zeichenblock und machte mich dann auf den Weg zur Schule. Dort angekommen traf ich sofort auf Chieko. Sie war eine meiner besten Freundinnen und ich kannte sie schon seit dem Kindergarten. Im Gegensatz zu mir freute sie sich auf die Feier heute Abend. Noch bevor ich zu Wort kam umarmte sie mich und fing wie wild von ihrem neuen Kleid zu erzählen was sie sich am Tag zuvor gekauft hatte. . . . und meine Mum ist natürlich wieder einmal durchgedreht. Sie meinte ich hätte schon genug Kleider, dabei versteht sie nicht das die Feier heute was besonderes ist und ich nicht mit einem alten Kleid da auftauchen kann und außerdem hab ich erfahren das Tetsuya auch kommt und er . . . Ab diesem Zeitpunkt schaltete ich wie so oft auf Durchzug. Chieko war schon seit fast 3 Jahren in Tetsuya verknallt. Er war nicht gerade sehr beliebt – jedenfalls nicht bei den Lehrern. Wenn er überhaupt einmal zur Schule kam dann höchstens ein Mal in der Woche und dann auch nur für die Pausen. Er war einige Male sitzen geblieben und war nun in unserer Klasse. Mit seinen 19 Jahren war er der Älteste denn das Durchschnittsalter bei uns betrug 17. Chieko war gerade einmal 16 und wenn ihre Mutter von ihrer Liebelei erfahren würde, dürfte sie wahrscheinlich nicht einmal mehr aus dem Haus. Chieko zog an meinem Ohr. Sag mal, hörst du mir überhaupt zu?! Ich schüttelte den Kopf. Nope, aber ich schätze das brauch ich nicht da du dasselbe erzählst wie sonst auch. Ich drehte mich von ihr weg und ging zum Haupteingang. Lass uns in die Klasse – wenn du Glück hast ist er da. Chieko verzog das Gesicht und folgte mir mit ein wenig Abstand. In der Klasse angekommen stellte sie fest das Tetsuya anscheinend nicht da war. Sie seufzte und setzte sich auf ihren Stuhl. Schüler – ich will euch jemanden vorstellen. Wir drehten uns zu unserem Klassenlehrer der gerade zur Tür hineingeschneit kam. Das ist Kiyoshi Nakamura. Er wird von nun an in diese Klasse gehen. Wow! Ich sah Chieko an. Ich dachte du stehst auf Tetsuya! Ja aber der da ist auch ziemlich süß. Sie drehte sich zu mir. Aber du hast Recht. Ich werd mich weiter an Tetsuya halten, aber wie wäre es wenn du dir den süßen Kerl schnappst?! Jetzt fing das wieder an. Ich verdrehte die Augen und ignorierte sie. Unser Lehrer redete weiter und im nächsten Moment hörte ich meinen Namen – allerdings wusste ich nicht worum es ging. Ich blickte auf und sah meinen Lehrer an. Was? Die Miene meines Lehrers verfinsterte sich. Ich hätte wissen müssen das ich ihm zuhören hätte sollen. Miss Hattori ich würde es wirklich willkommen heißen wenn sie in Zukunft aufpassen wenn ich mit ihnen rede. Ich wusste ja nicht dass sie mit mir geredet haben bis ich meinen Namen gehört hab. Ups, das kam nicht so gut. Nach dieser Aktion fand ich mich vorm Klassenraum wieder. Nur wenige Minuten später sah ich Tetsuya den Gang hinunter laufen. ‚Wenigstens Chieko kann den Tag heute genießen. Dachte ich mir und setzte mich auf den Boden. Ich bemerkte das Tetsuya vor mir stehen blieb und mich ansah. Ist was? Nichts. Anscheinend bin ich nur nicht der einzige in der Klasse der Mist baut. Stellte er mit einem Grinsen fest. Er öffnete die Tür und verschwand im Klassenraum. Nachdem die erste Stunde bei unserem Klassenlehrer vorbei war und ein anderer Lehrer uns weiter unterrichtete konnte ich endlich wieder in den Klassenraum. Von Chieko erfuhr ich dann das ich dazu bestimmt war den Neuen durch die Schule zu führen was sich allerdings schwieriger erwies als ich dachte. Im Gegensatz zu Tetsuya dem wilden Rebell war Kiyoshi ein richtiger Sunny-Boy und die Mädchen in der Klasse rissen sich nur darum ihm die Schule zu zeigen. Kiyoshi selber schien der Trubel um seine Person zu viel und er verschwand aus dem Klassenraum. Die anderen Mädchen wollten ihm hinterher doch unsere Erdkundelehrerin kam ihnen zuvor und schickte die Mädchen in den Klassenraum zurück. Wer war der Junge? Ein neuer Schüler. Und wer ist für ihn verantwortlich? Stille. Nach ein paar Sekunden hob ich die Hand. Das bin dann wohl ich. Dann solltest du lieber zusehen dass er sich nicht verläuft. Ich nickte und machte mich auf die Suche nach dem neuen Störenfried. Nach einen Viertelstunde fand ich ihn auf dem Dach wieder. Er lehnte gegen den Schornstein und blickte in die Ferne. Nachdem ich kurz überlegt hatte was ich am besten tun könnte setzte ich mich zu ihm. Er drehte sich um und sah mich an. Warum bist du hier? Weil ich aufpassen soll das du dich nicht in den Unendlichen Weiten des Schulgeländes verläufst. Ich zwang mir ein Lächeln auf die Lippen. Er antwortete nicht und so blieben wir für die nächsten drei Schulstunden auf dem Dach sitzen und auch den Rest des Schultages redeten wir nicht mehr wirklich viel miteinander. Ich verbrachte die Schulstunden damit vor mich herzumalen während Kiyoshi aus dem Fenster starrte und wirkte als ob er seine alte Schule vermissen würde. Nachdem die Schule vorbei war sagte ich ihm nach ‚Auf Wiedersehen und fragte nach ob er an diesem Abend auf die Schulfeier kommen würde doch Kiyoshi schien davon nicht sehr begeistert zu sein. Chieko versuchte ihn mit allen Mitteln zu überreden denn laut ihr hätte er so die Möglichkeit die anderen Schüler besser kennen zu lernen doch auch Chieko musste erkennen das es Kiyoshi missfiel auf einer Schulparty zu erscheinen. Allerdings wäre es vielleicht besser wenn er nicht ganz so abweisend wäre, denn abgesehen von seinem Namen wussten wir nicht wirklich was über ihn. Chieko und ich machten uns auf den Weg nach Hause. Sie ging einen kleinen Umweg um so an Tetsuyas Haus vorbeizukommen, denn er wohnte nur einige Straßen weiter von meinem Haus und dem meiner Eltern. Ich verabschiedete mich von Chieko und machte mich auf dem Weg nach Hause. Dort angekommen verflog die Zeit ziemlich schnell: kaum war ich zu Hause aß ich ein wenig zu Mittag, sprang unter die Dusche und wusch mir die Haare. Nachdem ich aus dem Bad raus war machte ich meine Haare zurecht und schnappte mir was zum anziehen und dann war es schon fast wieder so weit um zur Schule zu gehen. Auf halbem weg traf ich Chieko. Nachdem sie zu Hause war hatte sie sich auch fertig gemacht und war dann zu Tetsuyas Haus gegangen in der Hoffnung ihn zu sehen. Ich schmunzelte ein wenig vor mich hin während wir zurück zur Schule gingen. Ein paar Schüler aus den höheren Klassen hatten nach der Schule alles geschmückt und die Getränke und Verpflegung überall hingestellt. Auf der Bühne in der Aula spielte die Schulband ein paar eigene Lieder aber hauptsächlich gecoverte Stücke von erfolgreicheren Bands als sie es waren. Auch wenn es noch relativ früh war, waren bereits ziemlich viele Schüler und Lehrer da und genossen den Abend. Chieko verschwand um was zu trinken zu holen während ich mich auf eine der aufgebauten Tribünen setzte und meine Augen über die Menge gleiten ließ. Nach kurzer Zeit erspähte ich Chieko die, zwar die Getränke in der Hand hatte, aber mit ihren Gedanken woanders zu sein schien da Tetsuya neben ihr stand und sich mit dem Jungen hinter dem Tresen unterhielt. Irgendwie war mir klar das es dauern würde bis Chieko in meine Richtung laufen würde und so lehnte ich mich zurück und versuchte die Musik zu ignorieren – die Selbstgeschriebenen Lieder waren eben nicht so toll. Na? Ich drehte mich erschrocken um. Kiyoshi? Was machst du denn hier? Ich dachte du wolltest nicht kommen weil du keine Lust auf so viele Leute hast. Hab ich auch nicht. Er setzte sich hin. Allerdings hab ich das alles noch mal überdacht – ich meine was Chieko gesagt hat, dass das ich hier die Möglichkeit habe euch und die anderen besser kennen zu lernen; auch wenn ich das bei einigen Leuten gar nicht will. Er lächelte ein wenig und drehte sich zur Bühne. Und? Wo ist deine bessere Hälfte hin? Du meinst Chieko? Nicken. Die wollte eigentlich was zu trinken holen aber anscheinend ist sie jetzt auf Wolke 7 und es wird dauern bis sie wieder runter kommt. Ich deutete zu dem Tresen vor dem Chieko immer noch stand und Tetsuya anhimmelte. Plötzlich stand Kiyoshi auf und sah mich an. Hast du kurz Zeit? Wofür? Für ein Geheimnis. Ich verstand zwar nicht genau was er wollte, aber ich dachte mir nichts Schlimmes dabei und folgte ihm abermals auf das Dach der Schule wo wir schon einen Großteil der Schulstunden des heutigen Tages verbracht hatten. Kiyoshi ging an den Rand des Daches, während ich ein wenig hinter ihm stehen blieb. Ich wollte eigentlich etwas sagen da es mir zu unsicher schien so nah an den Rand zu gehen, doch eine kleine Stimme sagte mir das er genau wusste was er tat und das er mit Sicherheit vorsichtig genug sein würde um nicht dort hinunter zu fallen und dennoch verfolgte ich jeden seiner Schritte ganz genau nur um sicher zu gehen das nichts passieren würde. Ich vermisse meine Heimat. Huh? Ich habe gesagt dass ich meine Heimat vermisse. Er drehte den Kopf um mich anzusehen. Ich dachte kurz nach, ich war mir nicht sicher was ich sagen sollte außer ‚Das wird schon wieder, ‚Du findest neue Freunde und ‚Deine Freunde in der alten Stadt kannst du doch besuchen doch das alles erschien mir gerade ziemlich unpassend. Ich wollte gerade den Mund öffnen um etwas zu sagen als er mir dazwischen kam. Jetzt sag nicht dass alles wieder gut wird. Ich hob die Hände. Okay, dann bin ich ruhig, denn was anderes wäre mir nicht eingefallen . . . ich meine du kannst sie doch besuchen – ich meine deine Freunde und das alles. Er drehte seinen Kopf wieder weg von mir und starrte auf den Horizont. In meinem Fall . . . ist das schwieriger als bei manchen anderen . . . Menschen. Du hast jetzt aber nicht vor mir zu erzählen wie traurig du bist und springst im nächsten Moment vom Schuldach um da unten als Pfannkuchen anzukommen oder? Ich zog eine Augenbraue hoch. Ich konnte hören wie er kurz lachte. Nahm er mich nicht ernst oder wollte er gar nicht springen und lachte nun über meine, zugegeben, ziemlich wilde Phantasie. Kopfschütteln. Ich habe nicht vor zu springen und mein Leben zu beenden. Ich . . . schwelge nur in Erinnerungen und selbst wenn ich springen würde, wäre das mehr oder weniger egal, denn ich . . . ich bin nicht der für den du mich hältst. Keiner weiß eigentlich wer ich wirklich bin. Er drehte sich zu mir um. Ich bin hier um nach dir zu schauen, deswegen kann ich nicht zurück nach Hause. Ich versteh dich nicht. Was meinst du mit ‚du wurdest geschickt um nach mir zu schauen? Hab dich meine Eltern geschickt oder was? Langsam wurde ich wütend. Meine Eltern hatten gelegentlich Phasen in denen sie alles haarklein wissen wollten was ich tat und wo ich hinging, aber das ging nun zu weit. Nicht deine Eltern – deine Zwillingsschwester schickt mich. In dem Moment wurde ich kreidebleich. Niemand außer mir, meinen Eltern und meiner großen Schwester wussten davon – wir hatten es nicht einmal meinem kleinen Bruder erzählt und auch sonst wusste es niemand außer der Rest unserer Familie, doch es wurde nie ein Wort darüber gesprochen was passiert war. Ich erinnerte mich nur zu gut an jenen tag als wir draußen im Garten spielten, damals wohnten wir noch in einer anderen Stadt – eine Stadt die bis dahin friedlich war, doch nicht an diesem Tag. Wir hatten mit dem Ball gespielt und er rollte auf die Straße. Der Fahrer des Wagens hatte sie nicht gesehen. Mit ihren fünf Jahren war sie zu klein – und zu jung. Ich setzte mich auf den Boden. Yuka . . . aber sie . . . Kiyoshi kniete sich vor mich und sah mich an. Sie ist immer an deiner Seite, immerhin seit ihr Zwillingsschwestern und sie will nicht das dir was passiert, deswegen wollte sie das jemand nach dir sieht und ein wenig auf dich auspasst. Das ist nicht wahr! Sie ist tot! Wie sollte sie so was machen ich meine . . . das geht doch nicht, das kann nicht gehen. Hey, ich versteh dich, ich meine dass du mir wahrscheinlich nicht glaubst aber es ist die Wahrheit. Den einzigen Beweis den ich dir geben kann ist dir zu sagen wer ich wirklich bin, aber mehr kann ich fürs erste nicht tun. Vertrau mir einfach – ich sage die Wahrheit. Ich drehte mich weg. Yuka war tot, doch er wusste das sie existierte, woher? Er sagte Yuka hätte ihn geschickt doch sie war, nein, sie ist eindeutig tot. Ich hörte ein seltsames Geräusch, eines das ich nie zuvor gehört hatte. Es war fast wie ein Windstoß, dann ein flattern. Ich sah zu Kiyoshi und blickte ihm ins Gesicht als ich bemerkte das hinter ihm etwas war oder eher gesagt das etwas an seinem Rücken zu sein schien. Ich schielte an ihm vorbei und konnte langsam erahnen was es war. Du hast . . . das sind . . . Er nickte leicht und lächelte ein wenig. Seine Stimme klang wie ein leises Flüstern. Ich habe dir doch gesagt Yuka schickt mich um nach dir zu sehen, das ist kein Job nur für einen Tag sondern mehr oder weniger für die Ewigkeit. Deswegen kann ich nicht in meine Heimat. Dann sind die echt. Ich deutete zu den Flügeln. Genauso echt wie du es bist. In dem Moment hörten wir beide die Tür zum Dach, dann Schritte. In nur wenigen Sekunden waren die Flügel die zuvor noch aus Kiyoshis Rücken kamen verschwunden, so als ob sie nie da waren. Hey, was ist denn hier los? Fragte Chieko. Ich schüttelte den Kopf. Nichts. Wir haben nur ein wenig geredet, du warst ja beschäftigt. Chieko wurde leicht rot. Mhm, ja ich weiß. Aber jetzt bin ich fertig mit anhimmeln und wir können uns amüsieren. Also komm. Bin gleich da, geh schon mal vor. Okay. Chieko ging wieder rein und ich stand auf, ebenso wie Kiyoshi. Ich sah ihn noch einmal kurz an. Weißt du, das war heute ein ziemlich seltsamer Tag. Nicht nur für dich. Langsam gingen wir zur Tür. Und du bist also ein Engel? Jep. Und die Flügel sind echt? Jep. Und du kannst fliegen? Ohne abzustürzen oder sonstiges? Jep. Kannst du mich mal mitnehmen` Je . . . was? Er sah mich an. Ich hab gefragt ob du mich mal mitnehmen kannst? Immerhin kannst du fliegen und ich hab die Angewohnheit öfters mal zu spät zum Unterricht zu kommen, also kannst du mich ja abholen und mich mitnehmen oder etwa nicht? Kiyoshi sah mich nur verwundert an. Sag bloß Yuka hat dir nicht erzählt wie verrückt ich sein kann? Doch, aber sie hat nicht erwähnt dass du SO verrückt bist. Ich schmunzelte und öffnete die Tür. Tja, dann gibt es noch einiges was du über mich lernen musst. Noch bevor Kiyoshi durch die Tür ging riss ich sie zu und rannte die Treppen runter. Kiyoshi öffnete die Tür und sah mir hinterher. Wer zuerst wieder in der Aula ist! Das ist unfair! Ich kenn mich hier noch nicht aus! Dann solltest du dich beeilen, nicht das du mich aus den Augen verlierst. Na warte. Ich hörte Kiyoshi wie er hinter mir herlief und mehr oder weniger vor sich hin fluchte. Ein wenig hatte ich das Gefühl das ein Teil von Yuka in ihm steckte und ich konnte ihr auch gar nicht böse sein das sie sich Sorgen machte, außerdem könnte es wirklich noch lustig werden. Vor allem die Tatsache dass ich nicht aufhören würde Kiyoshi zu belagern bis er mich wenigstens ein Mal umher fliegen würde. |
|


